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Heute möchte ich einmal erzählen, was mich am Sex mit einem Paar so wahnsinnig fasziniert. Dies wird allerdings keine Geschichte aus der Beobachter-Perspektive, wie ich es für gewöhnlich schreibe. Es ist mehr eine Beschreibung, was mich speziell anspricht und was eine solche Erfahrung so unbeschreiblich geil macht.
Vielleicht wird es auch ein Guide für all die Paare da draussen, die ähnliche Dinge, die ich hier beschreibe, schon erlebt haben, darüber schmunzeln oder einfach sagen, ja genau das ist auch unser Thrill. Womöglich gibt es ja Paare da draussen, die gerade auch mit dem Gedanken spielen und den Wunsch haben, ihre Beziehung durch eine weitere Person zu bereichern. Für die kann das ein kleiner Ratgeber sein, was sie beachten und was sie vermeiden sollten.

In meinem Fall richtet sich dieser Beitrag an ein bestimmtes Paar, mit denen ich seit Kurzem in Kontakt bin. Denen ich meine Vorstellungen vermitteln und mich gerne austauschen möchte, weil sie mir gefallen und ich gerne ein Teil ihrer Lust werden würde. Insofern ist es auch eine kleine Bewerbung von mir, was auch einen gewissen Reiz hat. Ich hatte vor einiger Zeit, eine sehr enge und leidenschaftliche Verbindung zu einem Paar, die aber leider inzwischen in die USA ausgewandert sind. Nun merke ich, dass meine Sehnsüchte oft um dieses Thema kreisen und mir etwas fehlt, ich das gerne wieder erleben würde, wenn alles passt…

Die Lust auf ein Paar hat für mich mehrere Spielarten und unterschiedliche Konstellation, die sich nur schwer vergleichen lassen. Ich versuche mal diese zu erklären und zu unterscheiden.
Es gibt dieses klassische 2+2, also wenn zwei Paare sich verabreden und nebeneinander und/oder miteinander Sex haben. Das ist toll und auch aufregend, weil man schauen und spüren kann, ist aber etwas völlig anderes wie die 2+1 Konstellation.
Warum? Ich versuche das mal aus meinem Empfinden zu beschreiben.

Durch das 2+2 Ding rutschen die meisten Paare wohl gewollt oder unbeabsichtigt mal in dieses Thema rein. Man trifft sich, mit seinem Partner bei einem anderen Paar um einen feucht/fröhlichen Abend zu verbringen und plötzlich artet das unbeabsichtigt aus. Silvesterpartys sind hier sehr prädestiniert und die Einstiegsdroge No.1..Man tanzt mit seinem Partner eng umschlungen ins neue Jahr, ohne irgendwelche sexuellen Absichten. Küsst sich immer leidenschaftlicher, wird etwas wuschig dabei. Die Küsse werden immer leidenschaftlicher und intensiver. Wenn dann das andere Pärchen auf der Party ähnlich gestrickt ist, werden die plötzlich animiert, angesteckt und tun es nach. Es wird geknutscht, eine Hand wandert südlich des Äquators, man schaut und beobachtet, ist irgendwie geil und zack findet man sich im nächsten Moment halb oder ganz nackt fummelnd beim Tanz oder womöglich gemeinsam im Bett. Man konzentriert sich zwar auf seinen jeweiligen Partner, spürt aber gelegentlich eine fremde Hand auf seiner Haut, findet es geil und es geht so dahin. Mein Partner und ich haben das so oder so ähnlich schon erlebt. Manchmal ist es so, dass man einfach gleichzeitig Sex hat, sich dabei beobachtet. Wie bei einem live-3D-Interaktions-Porno. Der nächste Schritt ist, dass man sich dann mehr und mehr auch auf das andere Pärchen konzentriert, miteinander spielt, trotzdem den Sex weiterhin jeweils mit seinem Partner hat. Dann der weitere Schritt ist, dass man abwechselnd Partner tauscht, mal mit dem einen oder anderen spielt.
Es ist wunderschön zu erleben, wenn man ein Pärchen hat, wo die Chemie stimmt und man sich faszinierend und spannend findet. Man liegt dann wie ein Knäuel aus Körpern im Bett, fummelt, fühlt und irgendwer hat immer noch Lust und man erkundet sich und spürt nur noch. Besonders toll ist es, wenn die Körper dann noch mit Massageöl eingerieben sind, völlig nackt und alles ineinander fließt.

Das ist eine tolle Erfahrung, die auch ich mit dem eingangs erwähnten Pärchen schon hatten. Dieses Pärchen hatten wir damals nicht gesucht, sondern wir haben sie getroffen, als wir mit Rucksack und Camper durch Mexiko gereist waren. Wir hatten da tolle Abende am Lagerfeuer, wo sexuell aber garnichts lief. Es war einfach ein tolles Paar wie wir. Wir haben uns unterhalten bis in die Nacht am Feuer, fanden uns sympathisch. So richtig kitschig schön.
Nach dem Urlaub haben wir den Kontakt aufrecht gehalten und hatten immer wieder wundervolle Gespräche. Als ich dann eines Tages in der Nähe von den beiden wegen einer Lesung war, hatten wir uns Abends bei ihnen auf ein Glas Wein verabredet. Über alte Zeiten plaudern usw. Ich kann garnicht erklären weshalb und warum es plötzlich leidenschaftlich wurde. Ich schwöre, dass es weder geplant noch beabsichtigt war. Ich saß mitten auf der Couch, wir schauten ein Reise-Fotoalbum durch, die beiden saßen links und rechts neben mir. Wir hatten bereits Schlafanzüge an, weil klar war, dass ich dort übernachte und hatten schon das ein oder andere Gläschen. Zuerst fühlte ich ihre Hand, die über mich streifte, fast wie zufällig, unbeabsichtigt und unschuldig.Irgendwie achtete sie aber sehr genau darauf, wie ich wohl reagiere. Als das aber offensichtlich o.K. war für mich, wurde ihr streicheln intensiver und es dauerte nicht lange, da folgte auch seine Hand auf der anderen Seite. Wir küssten uns dann ganz sanft und vorsichtig und ich hatte dabei noch immer das Fotoalbum auf dem Schoß.
Sie begannen beide dann damit, mich auf der Couch zu vernaschen. Immer intensiver und leidenschaftlicher. Es ist vollends aus der Situation entstanden und war weder von ihnen noch von mir geplant. Ich kann das ziemlich sicher sagen, weil wir später noch oft über diesen Moment sprachen. Es war einer der magischen Momente in meinem Sexleben. Wir landeten dann alle im Bett und hatten miteinander Sex.Geschlafen wurde in dieser Nacht nicht viel, so viel kann ich verraten.
Von diesem Moment wusste ich, dass diese 2+1 Konstellation für mich unglaublichen Reit hat. Die beiden haben übrigens auch an diesem Abend Blut geleckt und wollten das unbedingt wiederholen. Sie schlugen mir vor, ich solle doch beim nächsten Treffen meinen Partner mitbringen, um noch mal zu viert dieses Abenteuer auf eine weitere Stufe zu heben. Dazu ist zu sagen, dass beide meinen Partner ebenfalls recht „süß“ und unterhaltsam finden.

An dieser Stelle komme ich nicht umhin, für das weitere Verständnis meiner Schilderung, kurz meinen Partner und Lebensgefährten Chris zu beschreiben.
Chris ist 11 Jahre älter als ich und mit seinen 196 Körpergröße ein eher stattlicher Mann.
Er ist für sein Alter, körperlich erstaunlich fit und durchtrainiert.
(Glaubt mir, für diesen Satz werde ich noch bitter büssen, sobald er ihn gelesen hat)
Also er ist ziemlich durchtrainiert, nicht weil er Körperoptimiert jeden Tag ins Fitnessstudio rennt und Literweise Proteinshakes in sich kippt. Nein er ist seit seiner Jugend aus engagierter Hobby-Kampfsportler, Mixed-Martial-Dingsbums. Er liebt es, es ist sein Ding. Dementsprechend sieht er nicht etwa wie so ein Hobby-Hulk aus, sondern so definiert, wie ein solcher Kampfsportler eben aussieht. Er ist aber ein völlig ruhiger Typ, macht beruflich etwas vollkommen anderes. Er ist nicht bi, sondern klassisch hetero. Kleine Ausnahme war mal ein gemeinschaftliches Abenteuer mit einem Lady-Boy, aber das soll eine andere Geschichte werden. Aber die körperliche Verfassung meines Partners ist garnicht der Grund, weshalb wir bereits seit so vielen Jahren ein glückliches Paar sind. Für mich ist Chris einer der intelligentesten und fantasievollsten Menschen und sein Humor ist grenzenlos, was man auch benötigt bei einer Frau wie mir. Aber das wichtigste ist, er strahlt, wenn wir zusammen einen Raum betreten. Mit strahlen meine ich, er fällt auf. Nicht wegen seiner Größe, Statue oder weil er einen lustigen Hut trägt und einen blinkenden Anzug, nein er kommt in den Raum und er ist präsent, nur aufgrund seiner Persönlichkeit. Neben mir zu strahlen ist wirklich keine einfache Sache, oversexed natürlich wunderschön (zwinker) mit all den Tricks, die eine Frau eben so hat.
Ich glaube, nein ich bin mir sicher, hätte er nicht diese leuchtende Persönlichkeit, um neben mir eben nicht ins dunkle Grau zu fallen, würde unsere so offene Beziehung so nicht funktionieren. Aber genug von Chris, er soll diesen Raum hier garnicht füllen, es ist ja mein Blog und es geht ja hier um meine Lust und mich. Darum spreche ich auch weiterhin von „mein Partner/Freund“, das soll genügen. Zumindest könnt ihr euch jetzt grob vorstellen, was für ein Typ das ist.

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, bei meiner Verführung bei dem Paar und dass ich irgendwann wiederkommen und meinen Partner mitbringen soll.
Zu Hause angekommen schwärmte ich bei meinem Freund, wie nie zuvor von diesem sexuellen Erlebnis. Ich erzählte ihm, wie ich mehrmal gekommen bin, wie wir alle angetrieben waren von unserer Lust, wie wunderschön die Frau ist, mit ihren wunderschönen Brüsten, dieser perfekten Butterfly-Pussy usw.
Keine 4 Wochen später hatten wir unser Date. Standen bei unserem befreundeten Pärchen vor der Tür und hatten diese ganz spezielle frivole Vorfreude schon die gesamte Fahrt über. Schon beim Empfang an der Tür, als sie uns die öffnete, hatte ich sofort wieder dieses herrliche Gefühl in mir. Wir küssten uns auch gleich, nicht so wie früher Küsschen rechts, Küsschen links, nein richtig intensiv und allem drum und dran. Wir beide freuten uns einfach aufeinander wie Bolle. Ich möchte sagen, wir fühlten uns einander hingezogen, sonst wäre die Begrüßung keinesfalls so ausgefallen. Die beiden Männer begrüßten sich normal, das nur am Rande.
Und genau hier setzt mein wichtigster Tip für euch ein. Die Frauen in in einer solchen Konstellation sollten das Ruder in die Hand nehmen. Das meine ich sowohl im übertragenen Sinne als auch wortwörtlich. Die Männer neigen sonst dazu, dass sie als „alte Kumpel“ ins Plaudern abgleiten, was unbedingt unterbunden werden muss, von Anfang an! Es muss klar sein, dies ist hier kein nettes freundschaftliches Kaffeekränzchen, sondern wir wollen ficken. Männer sind da manchmal etwas schwerfällig, man will es kaum glauben. Wir Frauen fingen also mit uns an und haben dann unsere Jungs einfach ins Spiel einbezogen, jede natürlich anfangs ihren. Anblasen wirkt da wie so oft, wahre Wunder. Ich möchte aber sagen, dass die Rolle der Frau hier, absolut von Bedeutung ist. Es wurde dann ein ziemlich ausschweifender Fick, der zuerst sehr zärtlich anfing und dann immer exzessiver wurde. Übrigens inklusive Partnertausch ab dem letzten Drittel des Abends. Es war richtig, toll und herrlich anzuschauen. Der Kick ist dann einfach seinen Partner zu beobachten und das geniessen zu können.
Wer das nicht kann, sollte das besser lassen. Für uns war es wirklich wunderbar.

Aber – und jetzt kommt das aber.
So schön das auch für uns alle war, für mich fehlte etwas vom Kick, von der Magie des 2+1 Settings. Ich kann es garnicht richtig beschreiben, aber das war für mich auf unbekannte Weise intensiver als diese Par&Paar-Erfahrung.
Dieses 2+2 hat ein wenig etwas von einem Swinger-Ding mit Partnertausch und Gruppensex. Bitte nicht falsch verstehen, das meine ich nicht abwertend, ganz im Gegenteil. Manchmal habe ich extrem Lust auf verabredeten Swinger-Partys.

Ihr habt sicher schon richtig zwischen den Zeilen gelesen, was ich suche, was mein absolutes Faible ist und meine Lieblingskonstellation. Mein Favorit ist die Mé­nage-à-trois, der klassischer Dreier oder wie Generation-Youporn sagen würde „Threesome“.
Aber Vorsicht! Mein wichtiger Ratschlag an die Pärchen unter euch, die noch keine Erfahrung damit haben und sich nun beim Lesen meiner Ausführung mehr und mehr dem hingezogen fühlen. Diese Erfahrung, sosehr du sie auch als Phantasie schon im Kopf oder als Porno gesehen hast, unterschiedet sich gewaltig von all dem, worum es da eigentlich geht.
Dinge, die sich in der Phantasie wunderbar und in den buntesten Farben erscheinen, müssen ausgelebt nicht das Gleiche sein. Selbst ich trage Phantasien in mir, die im Kopf eine unvorstellbare Lust auslösen, von denen ich aber weiss, dass sie ausgelebt im Verdruss enden würden und darum lieber nur in meiner Vorstellung bleiben.

Aber keine Sorge, das Gefühl seiner Eifersucht kann man austesten und erforschen. Indem man sich fragt, wie wirkt es auf mich, wenn ich meinen Partner dabei beobachte, wie er es mit jemand anderem treibt. Oder wenn man nicht auf Partnertausch steht und nur eine zusätzliche „Gespielin“ sucht, wie frei kann man sich unter Beobachtung einer anderen Person ausleben. Um das zu testen, kann man mal in einen guten Swingerclub gehen oder irgendwo hinten in ein Pornokino oder von mir aus einer der einschlägig bekannten Parkplätze, wo man sich beim Sex gerne beobachten lassen kann. Wie sieht es dann aus. Bekomme ich einen hoch, fühlt meine Partnerin sich gut, läuft noch alles natürlich. Erfreut man sich daran, andere geil zu machen, oder ist man froh die Hose schnell wieder hochzuziehen und aus der Situation zu fliehen.
Glaubt mir, wenn ich sage, ihr wärt nicht das erste und ganz sicher nicht das letzte Pärchen, dass sich auf nimmer wiedersehen voneinander verabschiedet und sich aus Wut und gekränkter Eitelkeit zum Dank die Rückspiegel von der Karre tritt.

Unter den Neueinsteigern kristallisieren sich meiner Ansicht nach drei Untergruppen heraus. Die bezeichne ich gerne als die „Gewollten“, die „Gemussten“ und die „Gedurften“. Die „Gewollten“ ist die Gruppe, wo beide Partner in der Beziehung gerne dieses Abenteuer erleben möchten. Sich einen zusätzlichen Part in ihre Beziehung zu holen um ihre Lust an und mit der neuen gemeinschaftlich auszuleben. Hierbei ist es besonders magisch, wenn die Frau ihre ersten zarten Experimente mit einer anderen Frau starten möchte. Für mich ist das fast schon eine Berufung, diesen Moment für diese Frau besonders schön zu machen. Es ist meistens die erste Erfahrung ihrer Art, die ein Empfinden für lange Zeit prägen kann und gerade Frauen sind bei diesem zarten Weg oft sehr, sehr empfindsam. Mit einer Gespielin ohne Fingerspitzengefühl und womöglich einem Partner, der einfach nur mal fremdficken will, kann eine solche Erfahrung schnell sehr negativ verlaufen. Dabei sind diese ersten bisexuellen Erfahrungen, dieses heranwagen an das Thema so wunderbar. Zu spüren, wie ein anderer Frauenkörper die eigene Lust unterstreicht, Stellen kennt, die der Partner vielleicht noch nie erkannt hat. Ich will das auch niemanden vorwerfen, das ist völlig normal, dass eben nicht jeder Mann zwangsläufig wie ein Rakentenwissenschaftler ausgebildet jeden Kniff der weiblichen Lust kennt.
Vielleicht keine Ahnung davon hat, wie ein Brust-Orgasmus funktionieren könnte und dass es den überhaupt gibt.

Aber wie oben bereits erwähnt, gibt halt auch die „Gedurften“ und die „Gemussten“.
Als die „Gedurften“ bezeichne ich jene Paare, wo die Frau eigentlich keinerlei Bi-Interessen hat. Bestenfalls mal einen feuchten Anflug von grobem Interesse, aber nicht mehr. Aus einem unbekannten Grund hat es der Mann aber geschafft, ihr Einverständnis abzuringen, eine andere Frau hinzuzuziehen. Die Frau ist dann auch neugierig und gestattet es ihrem Liebsten. Natürlich unter strenger Aufsicht der Frau des Hauses, die dann penibel darauf achtet, dass er wenn, seinen Schwanz schon nicht zu weit, aber definitiv nicht zu lange in dieser „Beifrau“ verweilen lässt. Zumindest lässt sie sich hinterher hundertfach versichern, dass es ihm in dieser Fremd-Muschi bei Weitem nicht so gut gefallen hat wie bei ihr. Wenn es ganz blöd läuft, wirst du zu so einem Paar eingeladen, und schaust nur zu, wie er seine Frau fickt und kannst, um die Situation zu retten, bestenfalls an dir selbst spielen. Diese Abende sind dann auch völlig sinnfrei und pure Zeitverschwendung.

Die letzte Gruppe, die „Gemussten“ sind die schlimmsten. Ein dominanter Mann, der seiner Frau erzählt, dass es höchste Zeit ist, dass sie mal an einer anderen Frau herausschraubt, damit er seinen privaten Lesben – Porno hat und dann zur Belohnung beide abwechselnd ficken darf. Wohl aufgestachelt von vielen eingangs erwähnten „Threesome“-Pornos, in dessen Vorstellung sich zwei Frauen lustvoll aufeinander rekeln in feuriger Erwartung durch seinen Lustspender zur sexuellen Erlösung zu kommen. Das passiert dann meist recht schnell und unerwartet, woraufhin man in einer elend lang gezogenen Pause, als Gast-Frau darauf warten darf, bis Pascha Kevin wieder Tinte auf dem Füller hat.
Ich habe das leider schon erleben müssen. Die Frau des Hauses mustert mich in der Zwischenzeit mit einem Gesichtsausdruck, als hätte sie gerade in eine Zitrone gebissen und glotzt dabei vorwurfsvoll auf meine Brüste. Nicht selten fallen dann an den Gatten oder Freund gerichtete Sätze wie: „Machen dich geil die großen Titten ne?“ Als wäre es das abstruseste der Welt, dass man Menschen fickt, die einen auch geil machen.
Sich in der Wartezeit, bis Kevin wieder einen Ständer hat, mit der Frau zu beschäftigen, macht enttäuschenderweise auch wenig Sinn, weil die eigentlich kein Interesse an einer zweiten Muschi hat. Sie sieht dich mehr als Busenfreundin und Co-Partnerin für ihren Freund. So hockt man dann die meiste Zeit da, knabbert Salzstangen und hört sich Storys von Angeliques tollem Manga-Hobby an.
Woraufhin die irgendwann losmarschiert und kurze Zeit später in ihrem Manga-Sexoutfit im Türrahmen steht. Mit ihren Kniestrümpfen sah sie dabei aus, wie ein Schlumpf zu Pfingsten. Bitte versteht mich nicht falsch, ich verurteile wirklich niemanden. Selbst für die ausgefallensten sexuellen Vorlieben und ich habe wirklich schon so einiges erlebt. Ich könnte auch der allerletzte sein, der jemanden das vorwerfen kann bei meiner Liste von verworrenen Phantasien. Aber das ohne Vorwarnung und ohne lachen zu dürfen, muss man das erst mal verdauen.Ich hatte dann auch nicht die große Lust auf die Manga-Angelique. Kevins Schwanz blieb schlaff und nach den großen Tönen, die er im Vorfeld von sich gab, wie er uns weg- und durchficken wollte bis uns Hören und Sehen vergeht. Ich hatte daher auch kein Verlangen, ihn oral wieder fit zu machen. Ich habe dann, mehr aus so einem Impuls heraus eingeworfen, dass wir ja meinen Freund hinzubitten könnten um wenigstens die Wartezeit zu überbrücken. Das kam dann eher nicht gut an und hat die Potenz von Kevin für den Rest des Abends nachhaltig beeinträchtigt.
Solche Männer vertragen einfach keinen Schwanzvergleich, vielleicht habe ich es deshalb auch gesagt. Nirgends hört man dann auch öfters den Satz: „Sowas ist mir noch nie passiert.“, oder „das kommt normalerweise nie vor.“, als wäre ich schuld an Kevins schlaffer Nudel. Versteht mich nicht falsch, es ist kein Problem, wenn man nervös und angespannt ist und man nicht die erwünschte Latte auf Bestellung bekommt. Nur wirkt es dann etwas irritierend, wenn man zu Beginn großmäulig ganz andere Töne spuckt und die Erwartungen entsprechend hochtreibt. Irgendwie hatte ich auch keinen Bock mehr, obwohl die beiden Anfangs so sympathisch waren.

Doch auch die gegenteiligen Paare sind ein echtes Grauen. Das Gegenteil von Einsteiger-Pärchen sind jene bumsfidelen Profi-Paare, die schon alles erlebt und seit zwanzig Jahren durch alle Swingerclubs der Republik tingeln. Dort jeden aus der Fickszene persönlich ausprobiert und ständig wechselnde Besetzung nach daheim einladen. Auch das habe ich leider schon erlebt.
Man taucht dann dort auf, wird schon mit offenem Bademantel und Adiletten empfangen. Hört sich dann die Liste der Praktiken an, die man für den Abend geplant hat und die einem unmittelbar nach der Begrüßung wie ein IKEA-Einkaufszettel herunter gerattert werden. Dann wird von den letzten Gespielinnen ausführlich berichtet. Von Uschi, die eine sehr geile Maus war und so große Titten hatte. Was dem Hausherrn zwecks Tittenfick besonders nachhaltig in Erinnerung blieb. Aber auch die Vroni, die sich für nächsten Freitag wieder angekündigt hat, weil die so ein herrlich versautes Miststück ist. „Die macht alles mit, ohne zu klagen“. Dann werden ein paar Schnittchen gereicht, und derweil macht die Frau des Hauses sich schon frei und dann soll es losgehen mit der Frage: „Hast du noch was, was du gerne hättest? Meine Frau kann übrigens ganz hervorragend lecken, das sagen alle.“
Tja nun, was soll man dazu noch sagen. Ich verzichte dann immer auf die Schnittchen und die Aussicht toll geleckt zu werden und verabschiede mich freundlich und verschwinde.

Jetzt, da vielleicht die erfahrenen Paare unter euch, die womöglich ähnliches erlebt haben, oder sich zumindest vorstellen können, vor Lachen unterm Tisch liegen. Wohingegen die neugierigen Einsteiger-Paare verzweifelt an den Nägeln kauen und sich fragen, ob sie ihren Plan tatsächlich durchziehen sollen.
Seit entspannt, eure Lust führt euch dahin, wo sie euch haben will. Wenn es eure Leidenschaft ist, wird es auch gut und ihr könnt wie ich und andere über solche Ausreisser dann auch im Nachhinein herzhaft lachen.
Eigentlich möchte ich zeigen, was so unvergleichlich magisch und geil daran ist, mit einem Paar Sex zu haben. Ich möchte beschreiben, was mich dabei so sehr antreibt und es zu einer absoluten Bereicherung des Sexlebens macht.

Also zurück zu der von mir favorisierten 2+1 Konstellation.Hier unterscheidet der Profi grob in FFM und MMF.
Meine Mutter dachte übrigens früher wenn sie das las, es ginge um einen Radiosender. Das aber nur am Rande.
Nein es geht um die Zusammensetzung des Dreiers. Also Female/Female/Male (Frau/Frau/Mann) oder eben Male/Male/Female (Mann/Mann/Frau). Was ich aber suche, ist meine Lieblingskonstellation 2+1 FFM.
Also ein Paar, dass mich als Gespielin einbezieht in ihren Sex, wo ich gerne devoter sein darf. Das ist für mich die absolute Lieblingszusammenstellung.
Also wenn ich auf der Suche nach einem Paar bin, vielleicht ihr, dann möchte ich liebend gerne die devotere Gespielin sein von euch beiden.

Umgekehrt aber, wenn mein Partner und ich eine andere Frau einladen, dann suchen wir meistens eine devote Partnerin. Also ich nehme dann lieber die dominantere Rolle ein. Das hat sich aber bei uns etwas hochgeschaukelt und inzwischen kann man auch fast schon von einer Liebes-Sklavin sprechen die wir als Rolle in unser Spiel einbauen. Also genau das Gegenteil. MMF Konstellationen habe ich auch für mich entdeckt und ausgelebt aber nur als kleine Abwechslung. Es ist unglaublich schwer, einen passenden zweiten Mann zu finden, der dieses Spiel versteht und auch durchhält. Diesen zweiten Mann laden wir auch meistens nicht zu uns ein, sondern haben Treffen in Hotels. Ich lebe da diese Seite in mir aus, genommen zu werden. Das läuft dann so ab, ich suche einen Mann aus, da mein Partner ohnehin keinerlei Bi-Ambitionen hat. Im Idealfall sollte es ein Mann mit Stehvermögen sein, der auch öfter kann. Ich brauche das dann heftig und tobe mich einfach aus. Im Prinzip ist das nichts anderes wie bei meinem Freund, wenn er in einem Ring, sich mit anderen Männern aus Freude verkloppt, die das freiwillig toll finden. Er, der normalerweise ein völlig friedliebender Mann ist, erklärt es so. Im Ring schaltet er in einen anderen Modus, auf Autopilot. Er verlässt sich nur noch auf seine Urinstinkte, Reflexe und Kraft. Es lässt sich treiben in diesen Strudel und nur noch durch Instinkte leiten. Das ist im Prinzip wie bei mir, wenn ich diese animalische Lust mit 2 Kerlen als Sex auslebe. Das Bett ist dann mein Ring, in dass ich meist gefesselt bin und meine “Nehmerqualitäten” wild ausleben kann. Aber diese Seite in mir, diese Lust von zwei Männern möglichst hart genommen zu werden, ist etwas völlig anderes als die Sehnsucht selbst Mitspielerin bei einem Paar zu sein. Das sind zwei völlig unterschiedliche Welten.
Das interessante dabei ist, wir verwenden für diese Sessions niemals den gleichen Mann nochmals für ein Treffen. Es muss immer ein anderer sein. Das finde ich als auch mein Partner besser. Fragt mich nicht warum, es ist einfach so.
Umso interessanter ist zu erwähnen, dass die Frauen, die zu uns kommen, die unser Paarleben bereichern, selten gewechselt werden. Wir haben da Frauen, zu denen wir über die Zeit ein Vertrauen aufgebaut haben und die auch zu uns. Die kommen auch nicht gleichzeitig zu uns. Sie wünschen sich diese Rolle der Sexsklavin, also benutzt zu werden, wie ich bei meinem MMF Ding im Hotel.
Doch zu diesen Themen werde ich demnächst einen separaten Beitrag schreiben. Weil es hier den Rahmen sprengen würde und wirklich eine völlig andere Phantasie und Leidenschaft ist.

Doch nun, nachdem doch etwas ausschweifenden Exkurs in mein Sexleben, richte ich mich nun an das Paar, dass für mich passend wäre. Ich denke, es ist gut, wenn ihr alle meine Facetten kennt, über die ich eingangs berichtet habe.
Ich berichte einfach mal, was ich mir vorstelle. Welche Lust ich mit euch auszuleben wünsche.

Um diesen Kick genau zu beschreiben, der mich umtreibt, habe ich vor geraumer Zeit eine Skizze gezeichnet, die diese Sehnsucht in mir abbildet. Ich möchte die Szenerie dahinter erklären. Wie ihr richtig erkennt, ein Mann ist da nicht zu sehen auf dem Bild, weil er gerade die Rolle des Beobachters hat, des Geniessers. Obwohl jeder auf Befriedigung seiner Lust aus ist, wirkt es beim richtigen Paar, bei der passenden Konstellation so, als würden die Protagonisten etwas tun, nur um dem anderen zu gefallen.
Ich hoffe, ich kann das mit meinen Worten richtig beschreiben, was wirklich sehr kompliziert und komplex ist. Die beiden Frauen haben zuvor miteinander gespielt. Sehr intensiv, sind eingetaucht in den Körper der anderen. Haben sich erkundet, befingert, geleckt, geschmeckt, um sich immer intensiver kennenzulernen und sich in einen Strudel der Lust zu schaukeln. Dann plötzlich, dieser kurze Augenblick, wandert ihre Aufmerksamkeit zu dem Mann, der da bisher nur sitzt und beobachtet. Lassen aber nicht voneinander ab, sondern nur der eine blitzende Blick, als wollte sie sagen „Gefällt dir was ich tue, macht es dich an?“

Der Mann denkt nun, dass die ganze Szenerie auf ihn ausgelegt ist. Dass dieses ganze Vorspiel nur den Nutzen hat, ihn völlig irre zu machen. Genau das soll er auch glauben, sich fallen lassen in seine Lust, um dann zu tun, wonach ihm ist. Aber für die beiden Frauen ist es eigentlich ihre Lust, die sie ausleben und dieser Moment. Der Augenblich wo sie aufblickt und den Mann einbezieht, dient ihrer Lust und ist Teil ihres Spiels.
Dieser Moment, wenn die Grenzen verwischen, die Lust Dich treibt, jeder eigentlich seine Leidenschaft befriedigt, es aber so wirkt, als wäre es auf einen anderen ausgerichtet…. Das! Das ist es, was ich leben und erfahren möchte. Vorsichtig und behutsam ihren Körper zu umspielen, zu umsorgen sie eintauchen zu lassen in diese weibliche Lust, die fast grenzenlos ist. Paare mit Erfahrung wissen das, wie langsam man sich aneinander antastet und nicht von Beginn an diese Liste von „Must-have“ und „Do-not“ herunterrasselt. Das zerstört die Szenerie nur. Es muss ein fliessender Prozess sein. Vom ersten „Hallo“ an. Wenn man nebeneinander sitzt und sich einfach treiben lässt, es zulässt, wohin die eigene Lust einen verschlägt. Ein Plan, ein Ablauf sollte fehlen, das zerstört nur den Lauf der Dinge.

Für mich ist absolut hilfreich, wenn das Paar mir im Vorfeld von ihrer Lust und ihren Sehnsüchten erzählt. Ihre Phantasien beschreibt und ich diese mit meinen ergänze. Man sich so hochschaukelt im Austausch. Bei mir entsteht das Verlangen im Kopf, in der Phantasie. Wenn sie mich dann in ihre Welt entführen und es macht plötzlich klick und man will das einfach alles nur ausleben. Die Haut spüren, das Verlangen, dass immer wilder wird. Ich will nehmen und genommen werden.Beobachten und betrachtet werden dabei. Ich will diese Lust spüren, wie sich die beiden auf und mit mir ausleben. Wenn ich beide gleichzeitig bedienen kann und sie auch ihre Lust an mir ausleben.
Es gibt ein Erlebnis, das mich wahnsinnig wuschig gemacht hat. Dies möchte zum Abschluss kurz schildern.


Sie saß rittlings über mir, über meinem Gesicht, sodass ich ihre wunderschöne Muschi ausgiebig und sehr lange verwöhnen konnte. Ich habe nicht genug bekommen von ihrer Lust, habe dabei kaum gespürt, wie er an mir spielte, in mich eindrang, ganz sanft erst und dann immer wilder. Angetrieben von seiner Lust, uns zu beobachten. Sie rutschte dann etwas zurück, streckte ihren Arsch etwas hoch und wollte nun ihren Partner fühlen, wie er in sie kommt. Ich konnte dabei noch immer ihren Kitzler streicheln und auch sehen, wie er seinen Schwanz langsam in sie hinein drückte. Ich konnte es riechen, schmecken, fühlen. Ich liebe es, das genau zu beobachten. Wie die Schamlippen von ihr seinen Schwanz eng umschließen. Er langsam in sie gleitet, herauszieht und es nur noch schmatzt.
In diesem Moment kam es ihr so wild, heftig und leidenschaftlich, dass sie über meine Brüste squirtet. Dieses Gefühl ihrer heissen Lust, so nass zu sein von ihr, das kann ich kaum in Worte fassen. Zu fühlen, wie sie über mir explodiert vor Ekstase, war unbeschreiblich.

So ist meine Lust – ich kann nichts dafür, ich kann sie nur ausleben, mit einem Paar, dass ähnlich empfindet und diese Lust teilt. Ich denke, an meinem Text kann man schon sehr gut sehen, wie ich bin und dieses Thema lebe. Frei und unverkrampft, sich treiben und führen lassen von seinem Verlangen. Mal im Spiel, mal mit Augenzwinkern. Vielleicht musstet ihr auch hier und da mal lachen, das gehört auch dazu. So bin ich.

Kim

Von Kim L.

Sex ist nur schmutzig, wenn man's richtig macht

Ein Gedanke zu “Mé­nage-à-trois / Zu Gast bei einem Pärchen”
  1. Hallo Kim,
    gerade haben wir deinen neuen Blogbeitrag gelesen….
    Die Phantasie die du beschreibst und das empfinden das du dabei hast entspricht 1:1 unseren Vorstellungen
    Das Spiel der Frauen untereinander-das erst zärtlich beginnt immer lustvoller wird und schließlich in der Gier den Körper der Anderen vollends zu erforschen mündet ist was unendlich schönes.
    Wenn es schließlich dazu kommt das der männliche Part dazustösst und in diese Lust einbezogen wird wird die Situation perfekt.
    Das sich gegenseitige Hingegen und Nehmen-das Ausleben der Lust bringt die Erfüllung nach der wir Drei wohl gemeinsam streben
    Wenn du das liest und weiter Kontakt haben möchtest um den zu vertiefen melde dich doch bei uns
    Liebe frühmorgendliche Grüße
    Betty und Markus

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