Kim’s UpDate
Kurzes Lebenszeichen aus meinem Lustlabor –
und meine Gedanken zu kombinierte(n) Leidenschaften:
Ich stecke gerade tief in der neuen Geschichte und bin sehr konzentriert.
Denn während ich schreibe, merke ich, wie… intensiv diese Story wird und ich frage mich, soll ich wirklich all die dunklen, verborgenen Gelüste entfesseln? Diese animalischen Triebe, die in jedem von uns lauern – mal wild ausgelebt, mal unterdrückt. Es geht um Extreme, um das Bizarre und Schräge, um diese dunklen kleinen Antriebe, die wir gerne wegschließen und heimlich doch füttern.
Ich muss natürliche einiges dezidiert beschreiben, was dabei in deiner Psyche, deinem Geist und deiner Seele abgeht und das möglichst so, dass ich niemanden überfordere oder mit psychologischen Details langweile.
Ich bin mir sicher: Diese dunklen Leidenschaften sind da. Bei jedem. Mal lauter, mal leiser. Und solange man sie nicht komplett vergräbt, ist alles gut. Tut man es doch, kommen sie meist ungefiltert zurück.
Dann wird es meistens kompliziert.
Mehr verrate ich nicht. Noch nicht. Es wird allerdings eine Reise in den verborgenen Teil deiner lustvollen Seele und wir leuchten dabei in einige sehr verborgene Ecken.
Oft werde ich gefragt, wie das eigentlich aussieht, wenn ich schreibe.
Meistens tatsächlich ganz unspektakulär. Ich lasse mich fallen, rutsche gedanklich in diese Lust hinein und bleibe dort, bis sie sich richtig anfühlt. Manchmal muss ich dafür lasziv sein. Manchmal kinky. Nicht als Pose, sondern weil das Gefühl sonst nicht tief genug zieht. Schreiben ist bei mir kein Denken. Es ist ein Sog.
Doch meistens bin ich entspannt und ich eröffne Dir hier mal einen kurzen Blick…

Die letzte Woche hatte ich auch mit einigen Anfeindungen und Angriffen gegen mich zu tun. Ich möchte jetzt nicht mit Details langweilen aber darum war ich etwas kopflos unterwegs und auch ein bisschen genussfaul. Das war ziemlich nervig. Ich musste dann geringfügige Umstellungen vornehmen. Also nochmal explizit darauf hinweisen dass ich hier nichts verscherbeln will, auch keine Tittenbilder gegen Taschengeld. Ausserdem dass mein Blog kein Porno ist, weshalb sich jetzt am Ende jeder Geschichte, eine kurze literarische Einordnung befindet. Tja wir leben in einer verrückten Welt.
Das hat mich alles nachdenklich gemacht und mich dazu gebracht, ein Bekenntnis zu verfassen, wieso ich das hier alles mache:
Mein Blog Lust-Leiden existiert, weil ich dafür brenne. Weil Schreiben für mich kein neutraler Akt ist, sondern etwas Körperliches. Etwas, das Mut verlangt.
Lust-Leiden ist gewachsen, hat Narben bekommen, ist angegriffen worden und trotzdem geblieben. Wer offen über Erotik schreibt, wird gesehen. Und wer gesehen wird, wird bewertet, angefeindet, manchmal überschritten. Mein Blog ist kein Nebenbei-Projekt und keine Spielerei, sondern ein Ort, in dem sehr viel von mir steckt. Ein Raum für Lust, Erotik, Leidenschaft und auch für die leisen und dunkleren Seiten davon. Für Sehnsucht, Neugier, Zweifel, Hingabe. Für all das, was uns erregt, bewegt, verwirrt und lebendig macht.
Ich schreibe über Sex, über Nähe, über Begehren und über Fragen, die man viel zu selten offen stellt, obwohl sie in fast jedem von uns brennen.
Wer sich öffentlich äußert sich lustvoll gibt und intime oder gesellschaftlich sensible Themen anspricht, betritt kein freundliches Terrain.
Neben Zuspruch gibt es Anfeindungen, Grenzüberschreitungen und gezielte Angriffe. Ich habe Shitstorms erlebt, Übergriffe ausgehalten und Situationen erfahren, die weit über sachliche Kritik hinausgingen und reale Auswirkungen auf mein Leben hatten. Hinzu kommen die weniger sichtbaren Belastungen: Spam, automatisierte Angriffe, Bots, Einschüchterungsversuche und die ständige Bereitschaft, sich rechtlich absichern zu müssen.
Es gab ganz sicher mehr als eine Situation, wo ich alles einfach hinwerfen wollte und verzweifelt war.Doch ich habe Zuspruch erlebt, der mich getragen hat, und Angriffe, die mich erschüttert haben. Beides gehört dazu. Aber genau hier entsteht die Intensität, die diesen Blog, die mich ausmacht.
Was mich antreibt, ist der Austausch. Eure Rückmeldungen, eure Nachrichten, das Ehrliche „Das hat mich berührt“ oder „Das hat etwas in mir ausgelöst“. Anerkennung und positives Feedback bedeuten mir viel, weil sie mir zeigen, dass diese Texte ankommen. Dass sie gelesen, gefühlt, vielleicht sogar begehrt werden. Das ist der Treibstoff. Dafür schreibe ich und dafür male ich.
Dafür bleibe ich dran.
Am Ende geht es hier um eines: um Lust, um Leidenschaft und um das Schreiben selbst.
Um Nähe auf Distanz. Um Worte, die berühren dürfen.
Und um die Freiheit, genau das zu tun.
Nach diesem Bekenntnis war mir wieder alles klar und ich stürzte mich etwas in Ablenkung.
Die Mails an meine ViPs und Liebhaber stehen noch aus, aber sie kommen. Versprochen!

Zunächst war ich in Turin bei meiner Agentur, danach Mailand zur Olympia-Eröffnung.
Nächte, Partys, Eindrücke. Die Stadt vibrierte und ich habe ordentlich eingesammelt.
Neue Vibes, viele Eindrücke die mich beflügeln und mich dann wieder fliegen lassen.
Und ja, da war auch der Superbowl. Mein Team, die Seattle Seahawks, haben gewonnen.
Ich bin da… kompromisslos. Leidenschaft für Football kennt bei mir keine Sparversion!

Das gilt, wie manche von euch wissen, bei mir erst recht fürs Motorradfahren. Dieses Gefühl, fast zu fliegen. Die Kraft, die dich nach vorne reißt. Jede Kurve ein Fallenlassen. Ich bin süchtig nach Intensität, egal in welchem Bereich. Ein guter Freund sagte einmal zu mir: „entweder man ist ein Suchttyp oder man ist keiner.“ Ich trinke nicht, nehme keine Drogen. Meine Lüste suchen sich andere Wege – meine Sucht findet andere Wege, und glaub mir, mit mir auf dem Bike wird’s intensiv.
Bei mir hinten drauf zu sitzen, ist nichts für Zartbesaitete. Es gibt Gründe, warum das nur wenige wollen.

Zum Schluss noch eine kleine Lektion in Sachen Leidenschaft.
Kombinierte Leidenschaft
Ich hatte einmal die brillante Idee, zwei meiner Leidenschaften zu kombinieren. Motorräder und naja das Andere. Mit Fotograf, Szene, allem Drumherum.
HighHeels, Strapse, halterlose Nylons..
Die Shots? Atemberaubend! Aber holy shit, kombiniere nie zwei Gelüste!
Tja. Erstens fährt man in High Heels beschissen Motorrad.
Zweitens schmilzt Nylon schneller als Eis in der Sonne, wenn es mit Krümmer und Auspuff flirtet.
Ja. Auf der Haut. Keine Übertreibung.
Das tat weh. Und lehrte mich etwas Wichtiges: Manchmal sollte man Lust nicht stapeln, sondern genießen. Eine nach der anderen und nicht in Kombination!

Der Fotograf hat vermutlich auch gelitten.
Er hat sich ’nen heißen Ausritt erhofft (nicht auf dem Bike), aber daraus wurde nichts.
Die Fotos sind legendär – vielleicht zeig ich sie mal in vertraulicher Stimmung, wenn gewünscht.
Jetzt schraub ich aber erstmal an meiner Story weiter und euren VIP-Mails –
achja und Tatjana hat eine Fortsetzung einer Geschichte auf die schon viele warten…
es kommt alles sehr bald, versprochen.
Deine
Kim





hallo Kim,
die bike pics…wuerd ich gern sehen. Mich selber zu Dir drauf hocken, eher nein: weil: selber Biker gewesen, bin ich ein schlechter Sozius…geht wohl den meisten so.
Nun, in der heutigen Zeit von Social Media, kann halt jeder anonym seinen Shit äußern, da darfst Dir nix draus machen. Je mir von Dir öffentlich wird, umso mehr werden auch ewige Neider und Nörgler und sonsitge Psychos auf Dich aufmerksam werden. LEIDER ist das so, und nachdem ich Dich nun doch schon eine Weile virtuell verfolge und wir ja regelmässig uns austauschen…weiß ich: der Ärger verfliegt so schnell, wie er gekommen ist.
Viel Spass, ich freu mich immer, von Dir zu hören oder lesen.
Lg
Toni
Mein lieber Toni,
natürlich gibt es diese Arschlöcher überall, und ja sie können einen wahnsinnig aufregen. Aber dann sind da wieder diese besonderen Menschen und Männer, wie du eben einer bist. Dann wird einem klar, dass man seine Zeit nicht verschleudern sollte für diese Aufregung über wen auch immer sondern lieber die Zeit und den Austausch suchen sollte mit den vielen, vielen lieben Menschen – und letztendlich sind es Menschen wie du, die ich im Sinn habe, wenn ich schreibe und für die ich schreibe.
Kim
Danke dafür, wieder etwas Neues von dir lesen zu dürfen 🙂
Du hast ja einige sportliche Wochen hinter dir, hätte nicht gedacht, dass du du sportfanatisch bist. Find ich gut! 😀
Ich hoffe, du hast dich von unschönen Zuschriften in der Zeit nicht zu sehr ärgern lassen…
Ein Fotoshooting mit Motorrad war eine tolle Idee! Davon würde ich gerne mehr sehen als das hier im Blog. Ich glaube dir sofort, dass sie legendär geworden sind 😀
Liebe Grüße!
War schon einiges an Ärger aber ich habe mich gut erholt und abgelenkt. Nun bin ich wieder fit und gut sortiert. Ich habe jetzt auch ne Kettensäge!
Das mit den Bildern überlege ich mir muss nur sehen zu welcher Geschichte sie passen. Mir wird etwas einfallen.
Ich hoffe, die Kettensäge kam nicht über den dafür gedachten Zweck hinaus zum Einsatz 😂 ich benehme mich jedenfalls besser 🤪
Die Kettensäge kam nur im Garten und nur am Baum zum Einsatz – obwohl ich damit verdammt dominant rüber komme, das muss ich schon sagen – ich bekomme Männer die sich nicht benehmen schon so in den Griff ohne Kettensäge!
Hallo Kim
Du hast wieder ins Schwarze getroffen.
Nicht jeder kann das ab.
Never give up:)
Und ich würde mich bei Dir hinten draufsetzen.
Liebe Grüße aus Bayern
Habe ich mir doch gedacht dass sich ein todesmutiger findet.
Aber schön festhalten!
Müssen wir halt mal testen, wenn ich mal wieder in Bayern bin.