Abonniere meinen Newsletter

LustLetter - Newsletter

Verpasse keine News oder neue Geschichten und erhalte zusätzliche Hintergrundinfos.
Kein Spam, kein Bullshit, nur pure Lust.
-hier-

Unterstütze mich auf meiner Support-Seite

Support me on Jokerly
Extremer Sex Bizarr BDSM

„l’appel du vide“ – Sex Bizarr Part 1




Heute möchte ich dich eintauchen lassen – in eine Welt, die nicht jeder betreten will.
Und doch: Fast jeder steht irgendwann vor ihrer Schwelle.

Heute geht es um:

Extremer Sex Bizarr BDSM

Und um die Frage, warum genau diese Abgründe in dir wohnen – ob du es nun willst oder nicht.

Es gibt vielleicht nichts auf dieser Welt, das unsere Lust so sehr beflügelt wie ein Blick in den Abgrund der zügellosen Begierde. Dieser schwindelerregende Moment, in dem du an die Grenze dessen trittst, was du dir erlaubst zu fühlen – und dann einen kleinen, erschauernden Schritt weitergehst.

Vielleicht hast du schon extreme Erfahrungen gesammelt und dich ihnen hingegeben, mit allem was du bist. Vielleicht aber hast du sie bisher von dir gewiesen, mit einem überzeugten Kopfschütteln – oder mit diesem leisen, unbehaglichen Lächeln, das eigentlich bedeutet: Ich weiß genau, wovon du redest. Denn ich kann dir eines garantieren: Diese Gespenster der extremen Leidenschaft toben auch in dir. Ganz gleich, ob du das zugeben möchtest oder nicht. Extremer Sex, bizarr – BDSM all diese Begriffe, die für ungezügelte, absolute und animalische Wollust stehen.

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass sich jeder irgendwann an diesen Abgründen tummelt. Jeder tanzt dort – mal mehr, mal weniger bewusst – und spielt mit dem Gedanken, tiefer abzutauchen. Weiter. Noch weiter. Bis dorthin, wo die Luft dünn wird und das Herz schneller schlägt als es sollte.

Womöglich sind es genau diese abgründigen Erfahrungen, die unser Lustleben am stärksten prägen. Die uns zu den Wunschlüsten treiben, die wir heimlich hegen, und die unser sexuelles Leben im Verborgenen weit mehr bestimmen, als wir jemals zugeben würden.

In dieser Story möchte ich diese Geister vorstellen – jene, die in dir toben und dich umtreiben. Ich habe dafür eine sehr frühe Erfahrung meiner eigenen Lust gewählt. Eine, die für mich – nachträglich betrachtet – ein Tor geöffnet hat. Ein Tor, durch das ich gegangen bin, ohne zu wissen, dass ich danach eine andere sein würde. Sie hat mich zu der leidenschaftlichen, hungrigen, versauten und sexhungrigen Frau gemacht, die ich heute bin.


Einige Menschen haben mir geraten, vor diesem Text eine Triggerwarnung auszusprechen. Also gut – hier ist sie: Wenn du psychisch gerade nicht ganz auf der Reihe bist, wenn du dich leicht erschreckst durch sehr explizite Darstellungen von Lust, Sex und Leidenschaft, dann solltest du jetzt besser nicht weiterlesen…

Keine Sorge – es folgen keine abartigen, ekelhaften Praktiken, die dir jeden Appetit verderben oder irgendetwas Verbotenes relativieren wollen. Sowas mache ich nicht. Was folgt, soll dir helfen zu verstehen, wie du tickst. Warum diese Lüste in dir existieren. Und dass du dich dafür nicht schämen musst – denn du bist damit nicht allein. Wirklich nicht.



Die Vorstellungen von „Extremen Sex“ variieren

Es ist erstaunlich, wie stark die Vorstellungen variieren wenn man sie einfach liest oder anspricht…

Extremer Sex – Bizarr – BDSM

Je nach eigenem Ereignishorizont, hat jeder sofort andere und völlig unterschiedliche Bilder im Kopf.


Ich hatte mal ein Date mit einem Mann, dem habe ich gesagt, dass ich heute totale Lust auf „total versauten, extremen und zügellosen Sex“ hätte…
Dann ging er kurz aus dem Zimmer und stand dann freudestrahlend mit diesen rosa Plüsch-Handschellen aus dem Sexshop am Bett und grinste voller Vorfreude. Für ihn war das schon das zügelloseste und versauteste was er sich unter Bizarr vorstellen konnte. Ich fand das beinahe süss.
Nach diesem ersten Plüsch-Handschellen-Ausritt habe ich ihm dann einige Tage später demonstrieren müssen, was ich in meiner Vorstellung, unter bizarr und versaut verstehe. Nach diesem Erlebnis, lief er fortan etwas unrund und wechselte die Strassenseite wenn er mir irgendwo in der Stadt begegnete.
Ich habe zuletzt über ihn gehört, er wurde irgendwann streng katholisch, doch bezweifle ich, dass das nur an dem Erlebnis mit mir lag.


Ich möchte hier über extreme sexuelle Erfahrungen berichten. Vor allem aber darüber, woher sie kommen. Warum sie deine Fantasien infiltrieren, sich in deinen Gedanken festsetzen wie ein Lied, das du nicht loswirst – unabhängig davon, ob du sie jemals ausgelebt hast oder nicht.


Auf der Suche nach der anderen Hälfte


Aus einiger Konversation und privatem Mailverkehr in meiner Privat-Lounge weiß ich von vielen wundervollen Menschen, in denen diese Lust-Dämonen heftig toben. Menschen, die Fantasien haben und Lüste, die weit über den üblichen Standard-Sex hinausgehen.

Sie schildern mir Vorstellungen von so unfassbarer Schönheit und solcher Intensität, dass ich manchmal selbst beim Lesen dahinschmelze. Menschen, in deren Köpfen so viele Vorlieben und Lüste umeinander tanzen, als hätte jemand ein ganzes Feuerwerk in einem einzigen Raum gezündet.

Männer, die mitten im Leben stehen. Die einiges erreicht haben, erfolgreich sind, attraktiv – und die gleichzeitig mit sich selbst ringen, weil ihre Wünsche nicht in die Schubladen passen, die die Gesellschaft für sie bereitgestellt hat.

Nicht selten geraten sie durch ihre Vorlieben in stürmische Gewässer. Besonders dann, wenn eine langjährige Beziehung zerbricht. Wenn die andere Hälfte plötzlich nicht mehr da ist – sei es durch Trennung oder durch einen jener tragischen Verluste, die das Leben mit brutaler Selbstverständlichkeit in uns hineinstanzt.

Natürlich haben diese Männer wieder Dates. Sie flirten, verabreden sich, versuchen es neu. Aber die passende Partnerin zu finden – eine, die ihre Vorlieben nicht nur toleriert, sondern wirklich teilt und mit derselben Inbrunst ausleben möchte – das ist meistens verdammt schwer.

Ich schreibe deshalb von Männern, weil es eben leider meistens Männer sind, die in dieser Falle sitzen. Umgekehrt ist es für Frauen einfacher, einen Mann in neue Sphären zu entführen. Wer wüsste das besser als ich. Meist reicht von meiner Seite ein lässiges: „Pass mal auf, ich zeig dir jetzt mal was Neues – das könnte dich faszinieren…“

Zack. Er ist dabei.


Bei Männern dagegen ist das eine andere Geschichte. Sie tummeln sich auf Foren, in Partnerbörsen, auf Singlepartys. Kaum haben sie eine Frau am Haken und der erste Sex war auch ganz solide, dann können sie nicht anders – sie müssen reden. Über ihre Vorlieben. Über das, was in ihnen lodert und ausbrechen will. Es ist kein Fehler, es ist ein Zwang. So ein Feuer, das in einem brennt und nicht still ist, bis es endlich atmen darf.

So oft beschreiben mir wundervollen Menschen, wie ihre Hoffnungen immer wieder enttäuscht werden. Entweder nehmen die Frauen sofort Reißaus. Oder sie lassen sich anfangs darauf ein – und ziehen sich dann doch zurück, weil sie die Lust nicht teilen, weil sie überfordert sind, weil sie es innerlich ablehnen, ohne je wirklich verstanden zu haben, worum es eigentlich geht.

Sie verstehen nicht, dass das keine Absonderlichkeiten von fehlgeleiteten Geistern sind. Sondern der Ausdruck von Fantasie. Und je mehr Fantasie und Geist ein Mensch hat, umso wilder schlagen diese inneren Bilder Purzelbäume.

Manchmal raffen sich diese Männer voller Fantasien auf und bezahlen für Sex. Sex, der zwar ihre Vorlieben oberflächlich bedient – aber der kalt bleibt. Ohne Wärme, ohne Echo, ohne dieses Gefühl, wirklich gesehen zu werden. Es ist sehr, sehr traurig zu lesen, wenn ihre Nachrichten an mich mit jedem Fehlschlag trauriger werden. Wenn man spürt, wie sie innerlich ein kleines Stück mehr kapitulieren. Und irgendwann zu glauben beginnen: Mit mir stimmt etwas nicht.

Ich kenne einige Beispiele von wundervollen Menschen, meist Männer die es wahrlich nicht leicht haben eine andere Hälfte zu finden die solche Wunschlüste genauso teilt und vor allem die auch passt. Seppi steht wahnsinnig auf Fisting. Und wenn jemand das wirklich beherrscht, wenn er oder sie damit Erfahrung hat und Feingefühl, dann ist das ein megageiles, zutiefst erfüllendes Erlebnis. Die Genießerinnen unter uns, die das kennen, wissen genau, was ich meine.

Ein anderer sehr spezieller Mann, nennen wir ihn Günni, der mir im Laufe der Zeit sehr ans Herz gewachsen ist, hat ein sehr feines Auge und kommt durch die Beobachtung in seine Wunschlüste und Fantasien. Vor allem Nippel am liebsten mit Piercings und mit Pumpen bearbeitetet Pussys die am besten noch abgebunden sind, haben es ihm angetan. Er kann das mit einer solchen Inbrunst und Faszination betrachten, dass es eine Freude ist. Er ist da mit mir und Tatjana die ja auch auf Piercings steht in einem regen Austausch und man geniesst es einfach sehr. Was ich mit diesen beiden doch eher harmlosen Beispiel sagen möchte, dass es selbst bei solchen Vorlieben echt nicht einfach ist eine Spiegel-Hälfte zu finden. Spiegelhälfte nenne ich es darum weil man einen Menschen braucht, der diese Vorliebe teilt und die Freude darauf spiegelt. Ich spreche jetzt nicht von den Damen die das mal zulassen weil sie sich denken, das mal zuzulassen um ein schönes Erlebnis zu schenken und morgen macht man eben was anderes. Das ist ein völliger Unterschied. Sowas kann man sich auch nicht kaufen, das muss da sein. Es ist unnglaublich schwer, die passende andere Hälfte zu finden. Und keiner will natürlich eine völlig abgehalfterte Zauselfrau, wenn ihr versteht, was ich meine.


Was ich damit sagen will: Es gibt unzählige solcher Beispiele. Und die Vorlieben müssen gar nicht so außergewöhnlich abgründig sein. Es sind oft kleine Erfahrungen, die wir irgendwann sammeln – beiläufig, fast zufällig –, die unsere Wünsche in Richtungen treiben, mit denen wir nie gerechnet hätten. Die uns beflügeln und gleichzeitig etwas in uns wachrufen, das fortan nicht mehr schweigt.

Das war bei mir lange Zeit ähnlich. Ich hatte davon in meinem Dreiteiler über mich „Das Feuer in mir“ -hier- schon berichtet.



Die Intensität der extremen Erfahrungen macht aus dir was Du bist!


Man könnte sagen: Diese frühen Erfahrungen, die ich gesammelt habe, waren der Grundstein für die lustvolle, versexte Frau, die ich heute bin.

Friedrich Nietzsche schrieb einmal in Jenseits von Gut und Böse diesen treffenden Satz:
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

Wenn du den Mut hast – dann folge mir. Nimm meine Hand. Und lass uns gemeinsam in deinen Abgrund blicken.



Woher kommen die bizarren Abgründe in uns – die Lust auf das Extreme und BDSM?


In meinem Beitrag „Wie Lust entsteht“, hatte ich dir bereits einiges erzählt – was auf der körperlichen, geistigen, chemischen und biologischen Ebene in dir abläuft, wenn du Lust empfindest. Welche elektrischen Impulse durch deine Nervenbahnen rasen. Was die im Gehirn auslösen. Welche Cocktails aus lusttreibenden Stoffen dein Nervensystem fluten, wenn der richtige Reiz trifft. Solltest du das noch nicht gelesen haben – ich empfehle es dir, bevor wir weitermachen. -hier-


Jetzt aber betreten wir mit dieser Story eine andere Ebene. Eine übergeordnete.
Die einen nennen es Psyche, andere Geist, wieder andere Seele.
Dunkle, sehr dunkle Materie in dir – schwer zu vermessen und darum schwer zu fassen. Wir bewegen uns auf einem faszinierenden Terrain, weil es sich eben nicht aus dir heraus operieren oder belegen lässt. Ein bisschen wie die Quantenwelt: Jeder weiß, dass sie da ist. Aber niemand kann sie wirklich greifen.

Ich möchte dir ein Beispiel geben – eine Mechanik deines Geistes, die beschreibt, was ich meine. Und die uns später in meiner Geschichte noch sehr wichtig sein wird. Du wirst es brauchen, um zu verstehen, warum bestimmte Dinge passieren. Mit dir. In dir.







Die Angst vor der Lust


Nehmen wir ein profundes Beispiel: die Höhenangst.

Jeder kennt sie. Einige leiden darunter, andere nicht. Ich bin viel in den Bergen unterwegs – habe sogar eine Alpenüberquerung gemacht. Wenn du an einem Grat entlangläufst, wo es links und rechts hunderte Meter in die Tiefe geht und du für jeden Schritt gerade so viel Platz hast wie auf einem Balken, dann wird dir mulmig. Ich habe Menschen erlebt, die schockstarr auf die Knie sacken und weinen wie kleine Kinder – und keinen Schritt mehr tun können.

Ich habe daraufhin mit Bergführern darüber gesprochen. Und alle sagen dasselbe: Zu Beginn der Saison ist dieses mulmige Gefühl selbst in ihnen stärker als am Ende der Saison. Sie gewöhnen sich jedes Jahr neu an die Abgründe. Werden trittsicherer. Aber ganz ohne Höhenangst? Nie. Auch der Profi nicht.

Aber warum? Die Höhe bleibt gleich. Die Gefahr auszurutschen auch. Warum ist die Angst nicht proportional zur tatsächlichen Gefahr?

Für jemanden mit Höhenangst ist es nämlich vollkommen egal, ob er auf dem Dach seines Hauses acht Meter in die Tiefe blickt – oder auf einem Berggipfel steht, wo es tausend Meter in die Tiefe geht. Seltsamerweise sitzt derselbe Mensch problemlos im Flugzeug, schaut auf eine Welt wie aus Spielzeug und empfindet dabei nicht mal einen Hauch von Panik. Die Angst vor der Höhe kann es also nicht sein.

Wie kann das sein?

Tatsächlich hat man irgendwann herausgefunden: Bei der Höhenangst geht es gar nicht um die Höhe und jetzt kommt die Überraschung –


Es geht um die Angst vor der Lust zu springen!

Oder um noch einmal mit Nietzsche zu sprechen: „…wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

Es geht weniger um „Ich könnte fallen“ – und viel mehr um dieses erschreckende Flüstern: „Warum zum Teufel denke ich gerade daran, zu springen?“

Dieses Phänomen wurde erst 2012 von der Psychologin Jennifer Hames genau beschrieben. In der Fachwelt nennt man es das „High Place Phenomenon“. Aber ich bevorzuge den umgangssprachlichen Begriff. Er ist philosophischer. Treffender. Schöner: „L’appel du vide“ – der Ruf der Leere.
Diese Bezeichnung unterstreicht Nietzsche. Und er klingt so, wie er sich anfühlt – wie etwas, das aus der Tiefe zu dir heraufflüstert.


„L’appel du vide“ – der Ruf der Leere


Hast du jemals auf einem hohen Balkon gestanden und dich plötzlich ertappt bei dem Gedanken: „Was wäre eigentlich, wenn ich jetzt einfach einen Schritt weitergehen würde?“ Keine Sorge – du bist (wahrscheinlich) kein Fall für die geschlossene Abteilung. Das ist schlichtweg l’appel du vide. Dieses paradoxe, oft erschreckende Gefühl, sich in eine gefährliche Situation begeben zu wollen – obwohl man eigentlich keinerlei Lust hat, den Löffel abzugeben.

Es gibt noch andere Beispiele:

Wenn du an einem Bahnsteig stehst und ein ICE mit Vollgas an dir vorbeiprescht – dieser kurze, irrationale Impuls, einen Schritt nach vorne zu machen.

Oder wenn du im Auto sitzt und für eine Millisekunde daran denkst, einfach ins Steuer zu reißen und in den Gegenverkehr zu lenken.

Das ist keine Suizidabsicht. Das ist eine Fehlinterpretation deines Verstands.
Ein Doppler-Effekt im Denken. Ein Bug in deiner Matrix.

Und hier ist, was wirklich passiert:

Dein Überlebenssystem registriert die Gefahr blitzschnell – Abgrund! Zug! Gefahr! – und schickt ein massives Warnsignal: Weg da. Sofort!
Dein bewusstes Denken hinkt ein paar Millisekunden hinterher. Du merkst, dass du eigentlich sicher stehst und eigentlich keine Gefahr droht. Aber diese paar Millisekunden der Fehlinterpretation – die klingen nach nichts. Aber ich sage dir: In der Welt deiner Gedanken ist das eine Ewigkeit. Du kannst in einer einzigen Sekunde Tiefschlaf eine ganze Gedankenwelt erschaffen, in der Hunderte von Dingen gleichzeitig passieren.

Diese paar Millisekunden reichen für eine maximale Fehlinterpretation aus. Dein Gehirn muss das heftige Warnsignal erklären – und bastelt sich dafür eine absurde, aber aus seiner Perspektive logische Geschichte zusammen: „Hoppla. Wenn ich gerade so in Panik geraten bin, obwohl keine direkte Gefahr da ist, muss ich wohl den Drang gehabt haben, zu springen.“

Kurz gesagt: Dein Gehirn ist so verdammt effizient darin, dich am Leben zu halten, dass es sich vor lauter Schreck selbst davon überzeugt, du hättest Suizidgedanken gehabt.
Ein klassischer Programmierfehler der Evolution.

Höhenangst hat also weniger mit der Angst vor der Tiefe zu tun – als mit dem tiefsitzenden Misstrauen gegenüber dem eigenen Impulssystem. Du fürchtest nicht den Abgrund.
Du fürchtest kurzzeitig dein eigenes Gehirn wegen dem Drang zu springen.

Das wird nachher noch wichtig – sehr wichtig sogar. Denn ich werde dir noch weitere solcher verkorksten Schaltkreise in deiner Psyche zeigen, die dich erschaudern lassen werden.
Aber das bist nun mal du. Schön, nicht wahr?

Vielleicht denkst du gerade: Schöner Ausritt in die Psychologie, aber was hat das mit meinen Lüsten zu tun? Wann wird’s endlich geil? Ganz ruhig, mein Lieber. Kurz noch. Du musst das verstehen, um zu begreifen, warum genau diese besonderen Abgründe dich so sehr faszinieren. Warum es Fehlinterpretationen in deinem Kopf gibt, die deine Lust beflügeln wie absolut nichts anderes auf dieser Welt.



Die Abgründe haben viele Gesichter…


Wenn du denkst, das hier ist schon unheimlich – warte, bis ich dir später Thanatos vorstelle.
Nein! Nicht Thanos aus den Marvel-Comics – der ist fast harmlos dagegen.
Thanatos ist übrigens auch das von mir gezeichnete Intro zu meinem Blog Lust-Leiden.
Oder besser gesagt: wie ich mir Thanatos vorstelle.
Aber über diese Abgründe erfährst du zu gegebener Zeit mehr.

LustLeiden Kim Lust und Leidenschaft, Sexblog, erotische extreme Geschichten, sexuelle Zeichnungen, reale Erlebnisse und Sexratgeber - Aktzeichnung, Inkzeichnung, Bleistiftzeichnung
Thanatos

Behalte jetzt erst mal im Hinterkopf, was ich dir über l’appel du vide erzählt habe.
Du wirst es gleich brauchen.





Ereignishorizonte

Noch eine letzte Sache, bevor ich dir meine Geschichte erzähle.
Etwas, das du wirklich verinnerlichen solltest:

Dein Gehirn denkt in Ereignishorizonten!
Es sortiert alles, was du erlebst, in bestimmte Rahmen, Räume, Kontexte ein – und speichert sie dort ab. Jedes Zimmer, jeder Ort, jede Umgebung ist für dein Gehirn ein eigener Ereignishorizont. Du merkst das täglich, ohne es bewusst zu bemerken: Wenn du durch eine Tür gehst, hakt dein Gehirn die alte Umgebung ab – z.B. das Wohnzimmer – und macht Platz für die neue, die Küche.
Du stürmst mit einer Idee oder Gedanken hinein, bleibst stehen – und zack. Alles weg. Keine Ahnung mehr, was du wolltest.

Früher sagte meine Mama in solchen Momenten immer: „Geh mal zurück – dann fällt’s dir sicher wieder ein.“ Ein ziemlich schlaues Stück Alltagsweisheit. Und zack – meistens stimmte es auch.

Das besondere hier ist, dass dein Verstand es liebt, einzelne Ereignisse abzuschliessen und abzuhacken. Sie mit einem Stempel zu versehen und in die Schublade „erledigt“ zu sortieren. Alle anderen Ereignisse, die diesen „erledigt“ Stempel nicht haben, kommen in die „wieder Vorlage“ Box.
So kommt es, dass du dich an Dinge, die du gerade gestern erlebt hast (die als erledigt und abgehakt klassifiziert sind) kaum noch erinnern kannst und im Gegensatz du dich an eine spezielle Liebschaft aus deinem Leben noch so genau erinnern kannst. Du jeden Moment vor deinen Augen siehst, du vielleicht den Duft des Parfums in der Nase hast und du noch genau weisst, welche Kleidung sie hatte und wie sich ihre Brüste anfühlten.

Irgendetwas ist hier passiert, was unausgesprochen blieb. Es muss einen Grund geben, weshalb dein Verstand hier nicht den Stempel „erledigt“ auf diese Erlebnisse gehauen hat und sie stattdessen in der „wieder Vorlage“ Box liegen. Diese Ereignisse sind, so lange sie nicht abgeschlossen sind, so präsent in deinen Erinnerungen, als wären sie gerade eben erst geschehen. Du kannst sie riechen, schmecken, auskosten, jede Sekunde davon. Entweder weil es keinen Abschluss gab, oder du es nicht abschliessen möchtest.
Wo du aber heute morgen deine Autoschlüssel hingelegt hast, das ist längst vergessen und verdrängt, tief unten in der Abgehakt -Box…




Nun habe ich dir einiges an Einleitung und Erklärungen vorab um die Ohren gehauen, aber ich bin mir sicher, irgendwann wirst du es mir danken.
Vielleicht wenn dir bewusst wird, dass du dich nicht schämen musst, für deine Fantasien und Wunschlüste. Wenn du verstehst, wie sie entstehen und dass Thanatos zwei Seiten deiner Persönlichkeit symbolisiert.

Vielleicht wirst du an mich denken, wenn du irgendwann den Mut aufbringst und zu deiner Partnerin, oder deinem Partner sagst: „Hey Schatz, lass und mal die Abgründe in uns erforschen und richtig versauten Sex haben…“




Aber nun zu meiner Geschichte.
Zu dem Moment, in dem ich das Extreme das erste Mal lebte.



Als der extreme Sex und die bizarre Wollust in mein Leben kam…


Ich erinnere mich so genau an diese Zeit, dass es sich manchmal anfühlt, als wäre sie gestern gewesen, weil sie in dieser nicht abgearbeiteten Schublade liegen und wohl niemals abgearbeitet sein werden. Diese unglaublichen Lustimpulse. Ich kann sie riechen. Schmecken. Fühlen. Die Örtlichkeiten, sein Haus, die Gerüche – alles ist untrennbar in meinem Ereignishorizont abgespeichert. Ich muss nur an den Ort denken – oder manchmal reicht es schon, daran vorbeizufahren oder einen gewissen Duft in der Nase zu haben – und zack: Alle Eindrücke sind wieder da. Frisch, lebendig, ungefiltert. Als wäre zwischen damals und jetzt keine Zeit vergangen.




Es ereignete sich in einem kleinen Ort in Südhessen. Dort stand ein unscheinbares Häuschen – Backsteinverkleidung, etwas abseits vom Ortskern, so ein Haus, das man dreimal passiert, bevor man es überhaupt wahrnimmt. Dort lebte er. Nennen wir ihn in dieser Geschichte Gabriel.
Er lebte Alleine. Ein stilles, unscheinbares Leben nach außen hin.


Ich war damals etwa zwanzig Jahre alt und mitten in meiner wilden Studentenzeit. Gabriel war locker zwanzig Jahre älter als ich – Anfang, Mitte vierzig, schätze ich. Wenn ich heute seinen Namen höre, durchfährt mich noch immer diese Lust. Wenn ich an den Ort denke, fällt mir sofort dieses Backsteinhaus ein, und alle Empfindungen sind wieder greifbar. Präsent. Als hätte mein Körper nicht vergessen, was mein Kopf längst hätte verarbeiten sollen.

All das trug sich also zu, in meiner äußerst umtriebigen Studentenzeit. Ich war gerade zwanzig geworden und wollte mich einfach ausleben. Ich sammelte Erfahrungen wie Abzeichen auf einem Pfadfinderschal – ein lustvolles, hemmungsloses Sammeln, das ich kein bisschen bereue. Die einzelnen Typen waren mir dabei oft einerlei. Es ging um die Anhäufung. Um das Erleben selbst und das Entdecken neuer Horizonte.

Es waren Semesterferien, und ich war mit ein paar Freundinnen auf eine private Hausparty eingeladen. Ich bin mir gar nicht sicher, ob es das heutzutage noch gibt in dieser Form – aber damals liefen alle wirklich guten Partys privat ab. Die Eltern waren aus dem Haus. Die Stereoanlage hämmerte. Zig Menschen kamen zusammen und feierten, rauchten, lachten, flirteten. Einige kannten sich, andere wurden von irgendwem mitgebracht und blieben als angenehme Überraschung oder kurzfristige Enttäuschung zurück.

Das Haus war eine einzige Partyzone. Überall Flaschen, kleine Schälchen mit Naschereien, Menschen in jeder Ecke. Sex gab es fast in jedem Schrank und jeder kleinen Nische – einfach so, spontan, unbeschwert. Das war diese Zeit. Und ich liebte sie dafür.

Wir waren damals zu dritt – drei Freundinnen, die auf so ziemlich jeder Party eingeladen waren. Und das hatte einen Grund. Wir waren alle drei extreme Sexgranaten und außergewöhnlich aufgeschlossen, wenn du verstehst, was ich meine. Ungewöhnlich, weil die übliche Freundinnen-Konstellation damals – und manchmal heute noch – aus einer Sexbombe und ihren beiden Begleiterinnen vom Typ graue Maus bestand. Bei uns war das anders und wir brauchten keine grauen Mäuse um zu leuchten.

Wir hatten sogar interne Wettbewerbe. Länder- und Intelligenzpunkte. Länderpunkte gab es, wenn du einen Austauschstudenten flachgelegt hattest – Italiener, Spanier, Holländer, was auch immer einem vor die Flinte kam – das gab zwei Punkte.
Intelligenzpunkte gab es noch extra für die Jungs, die auf einer Party im Zentrum standen, weil sie so viel zu erzählen hatten und von einer Traube Bewunderung umgeben waren. Die waren etwas schwerer zu knacken – also drei Punkte. Für alle anderen: einen Punkt.

Das heißt: fünf Punkte am Ende des Abends bedeuteten entweder fünf x-beliebige Typen irgendwo in der Ecke einen runtergeholt oder im Badezimmer schnell einen geblasen zu haben – oder einen Italiener und einen Professor flachgelegt. Gleiche Punktzahl. Andere Geschichte.

Eine meiner beiden Freundinnen stand mir dabei in nichts nach. Wir lieferten uns über die Jahre ein unglaublich enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Ich nenne hier keine Namen – nicht einmal erfundene – weil ich einmal eine Geschichte erzählt habe, in der besagte Freundin eine Rolle spielte. Diese Geschichte war auch sehr ausschweifend und speziell und sehr spezifisch. Woraufhin mich eben jene Freundin wenig schmeichelhaft per Mail aufgefordert hat, diesen Text unverzüglich zu löschen, weil sie meinen Blog gelesen hat. Sie ist inzwischen verheiratet, hat mehrere Kinder, ist „brav“ – und ihr Ehemann weiß von ihren ausschweifenden Leben vor ihrer „Hausfrauen-Ära“ nichts. Er geht davon aus, sie war praktisch Jungfrau. Der übliche Mist, also.

Das kommt übrigens häufiger vor, als du denkst. Wie brav deine Ehefrau heute auch wirken mag – die Wahrscheinlichkeit ist beträchtlich, dass sie in ihrer Sturm-und-Drang-Zeit gaaaanz anders unterwegs war. Vielleicht fragst du sie mal – also deine Partnerin.

Aber zurück zur Geschichte.

Wenn wir drei eine Party betraten und den ersten Fuß durch die Tür setzten, hatten wir in der ersten halben Stunde bereits alle Anwesenden abgescannt. Typen eingeordnet, Strategie entwickelt, mentale Strichliste angelegt. Man wusste schnell, wen man wollte – und wie man es anging. Manchmal hatte der interessanteste Typ sogar eine Freundin dabei, was die Jagd nur umso reizvoller machte. Wie lösst du ihn los? Wohin verschwindest du mit ihm? Welches dunkle Zimmerchen, welche Ecke im Haus ist geeignet, um ihm den Verstand aus dem Hirn zu blasen oder schnell einen „wegzustecken“.

Gabriel fiel mir an jenem Abend zuerst gar nicht auf. Er stand abseits – irgendwo in einer dunklen Ecke – und beobachtete nur. Im Nachhinein wirkte er auf mich wie ein Elternteil, das die Party seines Sprösslings still aus der Distanz verfolgt. Ich ließ diesen Gedanken nicht lange bei mir wohnen, denn ich hatte ja meine Liste.

Doch meine Ambitionen bekamen einen herben Dämpfer, als ich im ersten Stock um eine Ecke bog – und mir mein erstes Primärziel des Abends entgegenkam. Im Schlepptau meiner umtriebigen, besagten Freundin. Er hatte diesen glasigen, leicht abwesenden Blick. Sie lächelte mich an – mit einem Lächeln, so selbstgefällig und überlegen, wie nur sie es konnte – und schleckte sich mit der Zungenspitze über die Lippen. Auf denen, aller Wahrscheinlichkeit nach, eben noch sein Sperma klebte.

Verdammt. Ich war angefressen. Der wäre ein wirklich schöner Fang gewesen.

Etwas deprimiert schnappte ich mir einen Plastikbecher und schenkte mir von der Schlamm-Bowle ein. Die war damals extrem angesagt – in Eimern angerührt, traditionell mit Strohhalm getrunken. Zwei Liter Vanilleeis, eine oder zwei Flaschen Wodka, alles herrlich schlammig verrührt. Dazu noch geheime Zutaten, die je nach Gastgeber variierten. Man fragte nicht nach dem Rezept. Man trank.

Ich stand da, sondierte die Szene, und da – da fiel mir Gabriel zum ersten Mal bewusst auf.

Er musterte mich. Aber es war kein gewöhnliches Mustern. Nicht dieser Blick, den man von Männern kennt – dieses pflichtbewusste Abtasten: Titten, Arsch, Beine, dann kurz in die Augen, als wäre das eine Zugabe. Nein. Das hier war etwas völlig anderes. Viel tiefer. Irgendwie durch dich hindurch. So wie beim Boxen, wo man lernt, nicht das Kinn anzuvisieren – sondern einen imaginären Punkt irgendwo hinter dem Kopf. Damit man nicht instinktiv abbremst, wenn die Faust das Kinn berührt, sondern mit voller Kraft hindurchschlägt.
So ein Blick. Genau so.

Man trifft selten auf diese Art Blick. Aber wenn man es tut, vergisst man ihn nicht. Es ist ein geheimnisvolles Flirren – das einen erst erschaudern lässt, dann Gänsehaut macht, und dann – ganz langsam, unaufhaltsam – hinzieht. Es ist nicht das lächerlich aufgesetzte Grimmig-Schauen mancher Männer, die glauben, Geheimnis und Machogehabe wären dasselbe. Nein. Es ist dieses fokussierte Starren auf einen Punkt, der tief in dir liegt. Wie der eines Boxers kurz vor dem K.O.-Schlag.

Nicht wenige Frauen würden um einen solchen Blick einen großen Bogen machen. Ich aber fühlte mich an diesem Abend unwiederstehlich angezogen. In einer Sekunde war meine ganze Planung – Strichlisten, Punktekonto, Strategie – vollkommen irrelevant geworden. Ich ging zu ihm. Stellte mich neben ihn. Nippte an meiner Bowle und sagte irgendwas Lapidares, ich weiß nicht mehr was.

Er drehte sich langsam zu mir um und sagte: „Ich bin Gabriel.“

Ich setzte an, mich vorzustellen. Kam bis zu: „Ich bin übrigens…“ – da unterbrach er mich bereits und sagte, vollkommen ruhig: „Ich weiß genau, was du bist.“

Allein das hat mich umgehauen.

Wir redeten dann noch eine Weile – eine Unterhaltung, an deren Inhalt ich mich an kein einziges Wort mehr erinnern kann. Weil ich so fasziniert war von diesem Mann. Von dieser Aura, die gleichzeitig sagte: Halt dich fern. Lauf sofort. Und dennoch brüllte sie: Komm näher. Noch näher.

Das war mein ganz persönliches l’appel du vide. Mein eigener Ruf der Leere. Und ich weiß: Jede Frau, die das jetzt liest, kennt dieses Gefühl. Oder hat zumindest einmal in ihrem Leben etwas Ähnliches gespürt. Seltsamerweise in aller Regel nicht mit dem Mann, mit dem sie dann irgendwann verheiratet ist – denn diese l’appel-du-vide-Typen werden selten geheiratet.

Irgendwann verschwamm die Party um uns herum zu einem einzigen, bedeutungslosen Rauschen. Die Musik zerfiel in einzelne, ferne Fetzen, die Gespräche wurden zu unverständlichem Gemurmel. Als hätte jemand eine schwere, samtene Glocke über uns gestülpt, existierte nur noch er und ich – alles andere war plötzlich unwichtig.

„Lass uns einfach verschwinden“, raunte Gebriel mir ins Ohr, und seine Stimme kroch mir direkt zwischen die Beine.
Ohne eine einzige Rückfrage nickte ich. Ich folgte ihm…

Der Duft der extremen Verführung



Draußen auf der Straße spürte ich sofort seine Hand. Sie schob sich ohne Umschweife unter meinen viel zu kurzen, viel zu dünnen Rock – eigentlich nicht mehr als ein nuttiger Nylonschal, der kaum meinen Arsch bedeckte.
Darunter trug ich nichts. Schließlich war ich ja auf der Jagd gewesen. Doch in diesem Moment fühlte ich mich plötzlich nicht mehr wie der Männer verschlingende Sexvamp, der die Nacht beherrscht.
Plötzlich war ich nicht länger der Jäger, sondern die Beute.
Wie ein verdammtes, geiles Mädchen, das gleich genommen wird.
Und genau das ließ ich zu.
Ich ließ mich fallen. Mit voller, schmutziger Lust.

Bei jedem Schritt klackerten meine hohen Absätze laut und verräterisch über den Asphalt. Und bei jedem Schritt schob er seine Hand höher. Seine Finger glitten zwischen meine bereits tropfenden Schamlippen, strichen langsam, genüsslich auf und ab, spürten, wie nass und heiß ich war. Wie sehr mein Körper ihn schon verraten hatte. Ich blieb abrupt stehen, atmete tief und zitternd aus, als er einen Finger tief, fest und ohne Gnade in mich schob. Bis zum Anschlag. Bestimmend. Als würde er mich schon jetzt markieren.

Erst als wir bei seinem Auto ankamen, zog er den Finger wieder heraus – langsam, quälend, damit ich jede Sekunde spürte, wie leer ich mich plötzlich fühlte.
Wir liessen uns direkt in die Sitze fallen, warfen die Tür zu und wurden direkt wild.
Ich kniete mich sofort auf den Beifahrersitz, beugte mich zu ihm rüber und küsste ihn gierig, während meine Finger wie verrückt an seiner Hose nestelten. Gürtel auf. Knopf. Reißverschluss. Ich wollte ihn. Jetzt. Sofort. Wollte seinen Schwanz in meiner Hand spüren, ihn hart und pulsierend halten, ihn genau so wichsen, wie ich es mir auf dem Weg hierher schon vorgestellt hatte – und ihn dann tief, tief in meinen Hals schieben.


Ich hielt seinen Schwanz in der Hand und schob ihn mir gerade in den Mund. Liess ihn etwas an meinem Rachen entlang gleiten um ihn tiefer und tiefer zu schlucken so wie ich mir meine Blasetechnik mit aller Erfahrung verfeinert hatte. Ich werde ihn schon so richtig um den Verstand blasen, dachte ich mir als er plötzlich um meinen Hals meinen Kopf packte und sagte „Halt – warte…“

Ich blinzelte irritiert. Sein Schwanz lag schwer und pochend in meiner Hand – und jetzt das?
Er sah mir direkt in die Augen, ein gefährliches, wissendes Lächeln auf den Lippen.
„Manche Menschen sind besonders. Sehr besonders. Und bei denen sollte das erste Mal auch entsprechend… ausgefallen sein. Unvergesslich. Anders. Alles andere wäre einfach nur lapidar.“

Ich schluckte. So einen Satz hatte ich noch nie gehört. Mein Puls raste.
„Ich will, dass du mich mit deiner Lust um den Verstand bringst“, fuhr er fort, seine Stimme jetzt tiefer, dunkler. „Ich will, dass du mich fesselst. Mit deiner Geilheit. Mit deiner Versautheit.“
Er lehnte sich zurück, sah mich an wie ein Mann, der genau weiß, was er gleich sehen will.
„Schieb deinen Rock hoch. Spiel mit deiner Pussy. Und dann…“ – er tippte mit dem Finger auf den glatten, dicken Schaltknauf zwischen uns – „…fickst du meinen Schaltknauf. Hier und jetzt. Zeig mir, wie gierig und wie versaut du wirklich bist. Beweis es mir. Mach es richtig gut.“

Ich hatte seine Worte gehört – aber mein Hirn brauchte einen Moment, bis es sie wirklich verarbeitet hatte. War das sein Ernst? Oder nur ein besonders perfider Spass um zu sehen wie ich aus dem Konzept komme? Ich schaute ihm verdutzt in die Augen. Und in diesem einen Blick wusste ich sofort: Er meinte jedes einzelne dreckige Wort genau so, wie er es gesagt hatte.

Langsam schob ich meinen ohnehin schon lächerlich kurzen Rock hoch über meine Hüften, drehte mich seitlich in eine halb liegende, halb kniende Position auf dem Beifahrersitz. Mein nackter, rasierter Fotzenspalt präsentierte sich ihm offen und ungeschützt. Ich fing an, mich zu fingern – langsam, genüsslich, mit aller geilen Hingabe. Meine Finger glitten zwischen die nassen Schamlippen, zogen sie auseinander, spielten mit meinem geschwollenen Kitzler, tauchten tief in mich ein. Es schmatzte laut und obszön jedes Mal, wenn ich zwei Finger in meine tropfende Fotze schob und mich selbst fickte, während er zusah. Ich spürte seine Blicke wie heiße Hände auf meiner Haut, wie sie an meinen gespreizten Lippen klebten, in mich hineinstarrten.

„Und jetzt hock dich über den Ganghebel“, sagte er ruhig. „Schieb ihn dir langsam in deine Fotze und fick ihn. Ich will, dass du ihn komplett mit deinem Saft markierst. Jedes Mal, wenn ich später in dieses Auto steige, soll es nach deiner geilen, nassen Muschi riechen.“

Der Stiel war schmal, der Knauf oben aber dick und rund – fast schon unverschämt. Ich wusste, das würde hart werden. Trotzdem schlug ich ein Bein über die Mittelkonsole, kniete halb auf seinem und meinem Sitz, die Konsole genau zwischen meinen Schenkeln. Unsere Blicke waren ineinander verhakt, keiner von uns blinzelte auch nur einmal.

Ich ließ den glatten Knauf zuerst zwischen meinen nassen Schamlippen auf und ab gleiten, wichste ihn mit meinem heißen Fotzensaft ein. Dann presste ich meinen Arsch langsam, kämpferisch nach unten. Das enge Auto, das niedrige Dach, meine eigene Geilheit – alles machte es schwer. Ich keuchte, drückte, kämpfte. Seine Hände schoben sich unter meine Bluse, holten meine schweren, massiven Titten aus dem BH und kneteten sie grob. Seine Finger fanden meine Nippel, zwickten sie hart, fast schon schmerzhaft – und genau dieser geile Schmerz schoss mir direkt in die klatschnasse Fotze.

Plötzlich gab der dicke Knauf nach. Mit einem Ruck glitt er in mich hinein. Ich schrie auf – ein tiefes, rohes Stöhnen, das das ganze Auto ausfüllte. Er füllte mich aus. Nicht zärtlich. Nicht sanft. Sondern hart, fremd, technisch und genau deshalb so verdammt geil. Ich begann, ihn zu ficken. Langsam zuerst, dann immer tiefer, immer gieriger. Mein Fotzensaft lief in dicken Fäden am Schaltknauf herunter, tropfte auf die Konsole, verschmierte alles. Das Schmatzen wurde lauter, obszöner, fast schon peinlich – und genau das machte mich noch geiler.

Ich ritt diesen verdammten Ganghebel wie eine Besessene. Meine Hüften kreisten, stießen, rammten ihn tief in mich hinein, ließen ihn wieder fast herausflutschen, nur um ihn sofort wieder aufzusaugen. Mein Atem wurde zu einem geilen, hektischen Hecheln, dieses typische, verzweifelte „Ich-fick-mich-gerade-um-den-Verstand“-Atmen, das jeder sicher kennt. Die Scheiben beschlugen. Das Auto wackelte. Von außen musste es aussehen, als würde hier drin gerade eine Frau brutal durchgefickt werden – und genau das passierte ja auch.

Es kam schnell. Intensiv. Fast schon gewaltsam. Meine Fotze zog sich krampfend um den dicken Knauf zusammen, während ich kam, laut und ohne jede Scham. Als ich den verdammten Schalthebel quälend langsam wieder aus mir heraus gleiten ließ und der Knauf sich dann mit einem nassen Plopp aus mir verabschiedete, sah ich erst, was ich angerichtet hatte: Die gesamte Mittelkonsole glänzte vor meinem glitschigen Lustschleim. Dicke Tropfen liefen an der Gummimanschette herunter und sammelten sich in einer kleinen, schmutzigen Pfütze.

Noch während ich zitternd und breitbeinig in meinen Sitz zurückfiel, startete er den Wagen und fuhr los.
Ich saß da wie eine billige Schlampe: Beine weit gespreizt, Füße auf der Konsole an der Frontscheibe abgelegt, eine Hand zwischen meinen Beinen, die meine immer noch zuckende, tropfende Fotze streichelte. Ich spielte mit mir selbst, langsam, lasziv, während ich beobachtete, wie sein Blick immer wieder zwischen meine Schenkel wanderte. Dieses Gefühl von Macht – dass er mich gerade benutzt hatte und ich ihn trotzdem verrückt machte – war fast so geil wie der Orgasmus selbst.


Multipler Orgasmus Multiple Orgasmen Aktzeichnung Skizze Zeichnung nackte liegende Frau, benutzt, benutz mich



Die Fahrt verschwamm. Ich weiß nicht mehr, wie lange sie dauerte. Ich weiß nur, dass ich die ganze Zeit an meiner nassen Muschi spielte und ihn damit immer geiler machte.
Irgendwann sagte er nur: „Wir sind da.“


Das Backsteinhaus lag dunkel und massiv vor uns. Von außen wirkte es unscheinbar aber auch wie eine alte Mini-Ritterburg. Doch in mir brannte noch so viel Lust, dass ich mir sicher war: Mit der geilen Hitze, die zwischen uns beiden tobte, würde ich dieses Haus schon zum Glühen bringen.

Als wir eintraten, fielen mir als Erstes die Bilder an den Wänden auf. Harte, krasse Fetish-Fotografien. Frauen in engem Leder, nackt, mit Stacheldraht um den Arsch gewickelt. Abgebundene Titten, die blau anliefen. Frauen an Andreaskreuzen, in Prangern, in Positionen, die ich noch nie gesehen hatte. Die Luft im Haus schien plötzlich dicker zu sein.

„Wow… aufregende Bilder hast du“, murmelte ich. „Wo hast du die her?“
„Ich mache sie selbst“, antwortete Gabriel ruhig. „Das ist eines meiner lustvollen Hobbys.“
Er schob mich weiter in einen großen, rohen Raum. Klinkersteine an den Wänden, kein Putz, kein Komfort. Es hatte so einen unbehauenen Raum nicht direkt nach dem Eingang erwartet. Er roch auch nach Lust und etwas Dunklem, Verbotenem. Hinten im Halbdunkel erkannte ich einen massiven Käfig aus Messingrohren – wie eine Zelle aus einem alten Western.
Und darin stand eine Frau. Ich entdeckte sie erst mit dem zweiten Blick und war etwas irritiert.
Bisher, wenn man mich als Eroberung nach Hause brachte, wartete dort meist keine zusätzliche Frau, zumindest nicht so.

Ich ging näher auf sie zu, um zu verstehen oder zu erfühlen ob das alles gewollt und kein abstruses Zusammentreffen wird.
Ich sah sie war völlig nackt. Perfekt. Lange schwarze Haare, üppige, schöne Brüste, weibliche Kurven. Sie hob den Kopf, sah mich an – und lächelte. Freundlich. Wissend. Geil.

„Das ist Katinka, liebe Kim“, sagte Gabriel hinter mir.
In diesem Moment wurde mir klar: Der Fick mit dem Schaltknauf war kein Spiel gewesen. Es war ein Test. Ein verdammt geiler, versauter Einstiegstest, ob ich bereit war für das, was hier wirklich lief.
Und irgendwie war ich zwar leicht irritiert aber dennoch bereit.

Ich stand da in meinem nuttigen Party-Outfit, mein Rock noch immer hochgeschoben, meine Fotze immer noch nass und offen von dem, was ich gerade getan hatte. Der Schauder meines Orgasmus vibrierte noch in mir nach. Ich schaute zu Gabriel, zu Katinka, die sich jetzt näher an die Gitterstäbe drückte und mich mit diesem verheissungsvollen Blick ansah, der alles versprach.


Ich weiss genau was du gerade denkst wenn du das liest, du denkst „Kim bist du irre? Wie kannst du da bleiben in diesem dunklen Haus inkl nackter Frau im Folterkeller-Käfig??!!“ Jeder zweitklassige Horrorfilm fängt genau so an, bis die Kettensägen heulen.
Doch hier war das Setting anders, die gesamte Aura wirkte beruhigend und war nicht auf Flucht oder Angst ausgelegt. Die Türen waren offen, niemand stand versperrend im Fluchtweg. Die Frau im Käfig wirkte nicht gezwungen oder ängstlich. So viele Details die nicht Horror schrien – sondern Lust und Neugier in mir auslösten. Vielleicht war es einfach mein „l’appel du vide“-Moment.

Und plötzlich spürte ich es ganz deutlich:
Ich hatte gerade eine neue Welt betreten. Fremd. Dunkel. Unheimlich geil.
Von diesem Tag an begann eine Reise, die mein bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellen sollte. Sexuelle Erlebnisse, die so krass, so intensiv und so anders waren, dass die meisten Menschen sie wahrscheinlich nie erleben werden.

Doch das war erst der Anfang.
Katinka lächelte immer noch. Gabriel stand plötzlich viel zu nah hinter mir. Und in diesem Moment wurde mir klar: Hier ging es nicht mehr um Spielchen.

Aber genau das machte sie so verdammt unwiderstehlich.
Doch davon erzähle ich dir im zweiten Teil…


Demnächst hier auf Lust-Leiden

Kim Kiss - LustLeiden

… dann riskieren wir einen tieferen Blick in den Abgrund.




Dieser Beitrag/Story enthält literarische Texte, Erzählung bzw. subjektive Erlebnisbeschreibung mit expliziten Darstellungen menschlicher Sexualität und richtet sich an ein erwachsenes, reflektierendes Publikum. Alle Beiträge stehen im Kontext der Erzählung und der analytischen Auseinandersetzung mit dem Erleben von Lust. 

Von Kim

Sex ist nur schmutzig, wenn man's richtig macht

6 Kommentare zu „Extremer Sex Bizarr BDSM“
    1. Meine liebe Claudia ich merke schon dass du ähnlich fickgeil bist wie ich. Ich kann dir sagen im Verlauf der Geschichte habe ich das ganze Auto kurz und klein gefickt was echt eine ziemlich geile Erfahrung war.
      Achte darauf dass die Handbremse gezogen ist weil der Gang ganz sicher rausspringen wird wenn du ihn reitest. Sehr angenehm ist auch zu erwähnen – Anhängerkupplung das ist sehr geil weil du den gehockt fickst während er dich dabei beobachtet. Mein Tipp zieh da ein Kondom drüber (also über die Anhängerkupplung)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert