Alle Erogenen Zonen, Hotspots und Lustpunkte einer Frau auf einen BlickAlle Erogenen Zonen, Hotspots und Lustpunkte einer Frau auf einen Blick

Da ich immer wieder nach der Landkarte der Lust gefragt werde, möchte ich hier einmal alle erogenen Zonen, Hotspots und Lustpunkte einer Frau, auf einen Blick vorstellen und erörtern. Ich habe das zwar immer wieder in einzelnen meiner Beiträge aufgeführt, wenn diese Zonen und Punkte von Bedeutung waren.
Nun hat man mich mehrfach gebeten doch einmal quasi eine komprimierte Übersicht zu machen die Essenz aus vielen Beiträgen wie z. Beispiel aus meinem Squirt-Tutorial -hier- oder meine „Richtig Lecken“ Anleitung -hier- uvm.

Darum viel Freude mit meiner kleinen Landkarte der Lust und den verschlungenen Wegen zur Ekstase!

Alle Erogenen Zonen, Hotspots und Lustpunkte einer Frau auf einen Blick



Die Erogenen-Zonen / Hotspots und wo du sie findest

Für alle, die keine Lust oder Geduld haben, die Erogenen-Zonen ihrer Partnerin selbst zu erforschen, hier einige Anhaltspunkte. Dabei immer beachten, eine Frau ist kein Thermomix wo bei jedem Modell alles gleich ist. Hier gibt es Unterschiede und extreme Variationen.
So empfinden einige Damen das sanfte Stimulieren ihrer Achseln und Fußsohlen als extrem anregend. Bei mir ist das, weil ich ein sehr kitzeliges Mädchen bin, mit enormer Vorsicht zu genießen. Es könnte dann passieren, dass ich, wenn du hier zu schnell bist, mich vor Lachen krümme und das ist dann eher zunächst kontraproduktiv.
Womöglich werden einige von euch, die auch so kitzelige Biester sind wie ich, schon bemerkt haben, dass mit wachsender Geilheit dieses Kitzelgefühl abnimmt, oder gar ganz verschwindet, wenn man total wuschig ist.
Also das mal im Hinterkopf behalten.

Gleiches gilt für die Erogene-Zone Kopfhaut. Ich weiß, dass einige bei einer guten Kopfmassage dahin schmelzen. Mich verwirrt das allerdings oft und ich frage mich still, was wuschelt der jetzt in meiner Frisur herum?
Hier also die anderen Erogenen-Zonen bei denen du meistens richtig liegst.




Die Erogenen Zonen

Der Begriff “Erogen” kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern “éros” sowie “genes” zusammen. “Eros” ist der Name des griechischen Gottes der begehrlichen Liebe. Der Wortstamm “genes”, kann im Sinne von “entstehend” oder “verursachend” verstanden werden.

Fangen wir mal oben an beim Hals und hinter den Ohrläppchen.
Hier zieht sich der Hotspot von den Ohrläppchen bis unters Kinn.
Hier empfinde ich ein sanftes Spiel als wahnsinnig anregend.
Ohnehin der gesamte Nackenbereich. Vielleicht bietet sich als Warm-up eine sinnliche Rückenmassage an, die in Küssen der Nackenpartie gipfelt und Lust auf mehr macht.
Der Nacken über die Schultern und wie zuvor erwähnt (Vorsicht!) bei den Achseln.
Dann natürlich Brustwarzen und Nippel, an denen ausgiebig gesaugt und gelutscht werden kann. Später dann gerne auch mit Wäscheklammern oder Nippelklemmen versehen.

Dann natürlich auch der Bereich unter den Brüsten oft als Brustfalte bezeichnet.
Auch hier Vorsicht bei Frauen, mit gemachten Brüsten, die sind manchmal irritiert, wenn du da an ihren Implantatsnarben herumfummelst.

Der nächste Hotspot befindet sich um oder besser unterhalb des Bauchnabels, etwas über dem Unterbauch. Doch auch hier Vorsicht!
Manche Frauen sind unglücklich über ihren Bauch – vielerlei Gründe – oft vollkommen unbegründet, aber eben vorhanden. Sie fühlen sich dann unwohl, wenn du diese Stelle erkundest, die sie immer für nicht perfekt halten. Meist bei OneNightStands geht das gar nicht.

Dann kommen wir zu den heftigen Hotspots, die ähnlich heftige Impulse aussenden wie die Brustwarzen. Das sind die Stellen, wo du diese Beckenknochen fühlen kannst. Hier kannst du einer schrägen Linie folgen bis zu den Innenseiten der Schenkel und das natürlich auf beiden Seiten. So arbeitest du dich oberhalb des Venushügels links und rechts um den Scharmbereich herum, den wir uns noch etwas aufheben möchten.

Ich habe mal diese Hotspots an meinem Körper eingezeichnet als kleiner Wegweiser.

Erogene Zonen - Pussy lecken mal richtig ein Cunnilingus Leck-Tutorial
Erogene Zonen bei Kim


Die oberen Innenschenkel in der Nähe der Vagina sind ein Bereich, der sehr berührungsempfindlich ist. Von den Schenkeln langsam herunter arbeiten bis zu den Kniekehlen. Ganz unten wären dann noch die Fußsohlen zu erwähnen, weshalb Fußmassagen bei vielen Frauen als erotisches Vorspiel gesehen werden.

Also eine Fußmassage ist nie einfach eine Fußmassage, um eine wichtige Frage aus dem Film „Pulp Fiction“ mal abschließend zu beantworten.

Kommen wir nun zu den Hotspots auf der Rückseite.
Angefangen oben am Nacken bis sanft über die Schultern. Dann kommt ein großer blinder Fleck über den Rücken. Ich weiß das manche Ratgeber den Rücken am Rückgrat entlang als Erogene Zone ausweisen, wegen der vielen Nervenbahnen dort. Das ist zwar formell richtig, aber in Wahrheit verlaufen hier die Nervenbahnen innerhalb des Rückenmarks und die mit der Zunge zu stimulieren, halte ich für ungeeignet. Zumindest fühle ich da nicht so viel.

Es geht dann erst wieder an den Seiten los – dort, wo die Rippenbögen enden. Dort etwas herauf und herunter arbeiten, mit Lippen und Zunge. Das empfinde ich als unglaublich geil.
Kommen wir zu den Hotspots, die oberhalb des Po’s im hinteren Lendenbereich beginnen und sich dann über den gesamten Po ziehen, der im Prinzip eine einzige Erogene Zone und Hotspot ist. Vor allem der Bereich, wo bei einigen Frauen diese Arschgrübchen sitzen die natürlich Michaelis-Raute heissen.
Kennst du diese Arschgrübchen?

Arschgrübchen, Lendengrübchen oder Michaelis-Raute


Hier arbeitest du dich mehr innen als außen langsam zur Pofalte hinunter. Das ist grob der Bereich, wo der Po in die Oberschenkel übergeht.

Von da aus arbeitest du dich langsam, kreisend nach innen.
Der Anus ist dann wieder ein extremer Hotspot und bis über den Dambereich. Die Stelle zwischen Pussy und Anus.

Ich erkläre dir diese Hotspots und Erogenen Zonen deshalb so genau, weil diese Stellen dein Spielfeld sind! Egal, ob mit Fingern, Lippen oder Zunge und dann später mit Federn, Staubwedeln. Wenn du dann mehr in den BDSM Bereich gehst, mit Rädchen, Gerten, Paddeln und Peitschen. Diese von mir genannten Hotspots sind der Spielbereich, für sanfte Verwöhnung oder eben Kontrastimmulanz also leichte Schläge, Kälte durch Eiswürfel oder Hitze von Kerzenwachs.
Ein kleiner Anfängertipp: Benutze doch Sprühsahne, wo deine Liebste markieren soll, wo du lecken und schlecken sollst. Das lockert alles auf und man muss nicht dumm darauf zeigen und löst das spielerisch.
Gleiches gilt natürlich umgekehrt.

Die Lustpunkte und Hotspots zum oralen Orgasmus

Der gesamte Körper ist eine Lust-Zone und das größte Lustorgan ist der Kopf!
Das habe ich bereits ausführlich beschrieben. Jede Körperstelle, wo sich viele Nervenbahnen kreuzen oder bündeln, beschreibt man als Erogene Zone. Die Lippen, die Nippel/Brustwarzen, die Ohren, die Innenseiten der Schenkel, der Rücken und die Finger, um nur einige zu nennen. Naja, du weisst ja selbst, mit was du am besten tasten und fühlen kannst. Es existieren aber auch unspezifische Bereiche, die zumeist mit Haarfollikeln versehen sind und nur eine normale Dichte an Nervenenden besitzen. Hierzu zählen etwa der Po, die Oberschenkel oder der Lendenwirbelbereich.

Die Klitoris – der Primäre Lustpunkt

Die Klitoris ist die Schaltzentrale, die die meisten kennen und darum wild darauf herumklimpern, wie auf einem verstimmten Klavier.
Daran erkennt man dann auch sehr zielgerichtet alle Amateure!

Leider denken sich viele Männer, ich weiß, wo die Klitoris ist und auf alles andere geschissen. Sie verstehen die Klitoris gewissermaßen als Master-Knopf mit dem man jede Lust bündelt und nach Belieben anknipsen kann. Dann rubbeln sie wie wild darauf herum, als gäbe es kein Morgen. Im Prinzip kannst du dir das als Mann so vorstellen, als würde ich unentwegt im stupiden Takt auf deine Eichel klopfen und mich fragen, wann du endlich kommst.

Es ist mehr das Zusammenspiel der einzelnen Knotenpunkte mit vielen Nerven und Rezeptoren, die eine Frau unsagbar wild machen. Stell dir das tatsächlich wie ein Klavier vor. Allerdings haust du da auch nicht unentwegt auf eine Taste, um eine Melodie zu spielen. Es ist das Zusammenspiel mehrerer Tasten und abwechselnder Geschwindigkeiten und Rhythmus, der die Musik macht. Diese Melodie ist bei jeder Frau auch anders und glaub mir, es macht viel Spaß, diese individuelle Tastenfolge herauszufinden.

Eine wichtige Taste von diesem Klavier ist dabei die Klitoris. Stell dir dabei die Klitoris vor wie eine Sonne, deren Strahlen innen weit in die Vagina zu den anderen Lustpunkten (genannt Deep Spots) ausstrahlt und außen an der Vulva bis hinunter zum Anus reichen. Zusammen bespielt, kann dies eine Komposition und Melodie werden, die deine Partnerin zum Schreien und Spritzen bringt!
(Im positivsten Sinne)

Es gibt Frauen, die werden total heiß bei Kopfmassagen, andere, wenn man ihre Füße küsst oder Fußsohlen krault. Wieder andere lieben es, am Hals oder an den Achseln gestreichelt zu werden, ebenso Kniekehlen. Die Erogenen-Zonen verstecken sich eben überall, wo diese Nervenbahnen verlaufen. Fest steht nur, dass die meisten Paare oder Partner selten darüber reden. Vielleicht, weil sie es als unangenehm empfinden, den anderen auf etwas hinzuweisen oder einfach weil sie möchten, dass er es selbst entdeckt. Man weiß es nicht.


Wie man erogene Zonen und Hotspots lustvoll bespielt


Mittlerweile dürfte sich herumgesprochen haben, dass reiner Penetrationssex bei vielen Frauen nicht zum Orgasmus führt. Es gibt extreme Unterschiede, wie und ob Frauen vaginale oder klitorale Orgasmen erleben. Umgangssprachlich übersetzt, das eine durch ficken und Hineinstecken und das andere eben durch intensives Fingern, Streicheln, Stimulieren und Lecken.

In Wahrheit sind auch die Fick-Höhepunkte durch die Klitoris ausgelöst.
Wir sehen oberflächlich nur die Spitze der Klitoris, die man etwa vergleichen kann mit der Eichel beim Schwanz. Die Klitoris-Schenkel, die an die Klitoris-Eichel angrenzen, reichen bis weit hinter die vaginalen Scheidewände hinein. Daneben besteht die Klitoris aus zwei Schwellkörpern, die hinter der vorderen Vaginalwand angesiedelt sind. Die Vagina selbst besitzt eher weniger Nervenenden im Gegensatz zur zweischenkligen Klitoris, die mit etwa 8000 Nervenenden aufwartet. Auf der Klitoris befinden sich etwa doppelt so viele Nerevenenden und Rezeptoren wie auf einem Penis. Also nicht die Größe macht’s!

Die Stimulation geht also immer von der Klitoris aus. Die Vagina selbst ist daran nur sekundär beteiligt. Vollkommen egal, wie tief, fest und hart ihr da jetzt in die Fotze fickt. Das spielt nur eine Rolle, wenn zusätzlich weitere Lust-Punkte wie z.B. der A-Punkt durch den Schwanz stimuliert werden, der tiefer innen sitzt und am besten durch Doggy-Stellungen erreicht wird.

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Die Klitoris spielt also immer eine wichtige Rolle für den Orgasmus und sollte daher immer mit bespielt werden. Auch gerne mit den Fingern beim Ficken oder eben am besten mit der Zunge und den Lippen beim Lecken.
Dabei gilt immer von weich zu hart, von langsam zu schnell, von feucht zu trocken vorgehen und den Rhythmus wechseln, Pausen einlegen, um eine Melodie zu erzeugen.

Was viele Männer nicht wissen, oder nicht begreifen wollen, ca. die Hälfte aller Frauen
(in Zahlen ca. 50%) hatten noch nie einen vaginalen Orgasmus oder können den gar nicht erreichen.
Da ist es auch vollkommen irrelevant, wie schön, dick, fest, prall oder lang dein Schwanz ist und wie intensiv du vögeln kannst. Das macht keinen Unterschied und ist einfach eine Tatsache.
Wohingegen Frauen, die einen Mann haben, der gut fingern oder noch besser lecken kann, meistens zum Orgasmus kommen. Jetzt kannst du dir vorstellen, dass eine Frau einen guten Mösen-Lecker immer dem schönsten Schwanz vorziehen wird.

Das ist ein Geheimnis und bleibt schön unter uns. Die meisten Frauen würden das auch so nicht zugeben, ist aber so. Du verstehst, was ich sagen will?

Deine Autobahn zur Ekstase – die Hotspots


Sicher weißt du, dass deinen Körper unzählige Nervenbahnen durchlaufen, die Empfindungen, Berührungen usw. transportieren. Nun gibt es einzelne Regionen, wo sehr viele dieser Nervenbahnen entlanglaufen, sich bündeln, kreuzen oder gar verknüpft sind. Also gewissermaßen Nervenbahnen-Highways.

Wenn du an diesen Nervenbahnen-Highways entlang streichelst oder sie mit deiner Zunge stimulierst, dann kommen die Impulse so richtig in Fahrt. Legen einen Gang zu und transportieren jedes Gefühl, jede Berührung um ein Vielfaches schneller und intensiver. Man nennt das umgangssprachlich „anheizen“.
Also wenn du deinen Partner dementsprechend angeheizt hast und die Impulse mit 10facher Geschwindigkeit und 5facher Intensität unterwegs sind, erst dann solltest du dich um die Knotenpunkte und Lustzentralen also die Lustpunkte kümmern.

Damit du dir das mal plastisch besser vorstellen kannst, befinden sich im menschlichen Körper unglaublich viele dieser Nervenbahnen. Würde man diese heraus zuzzeln und hintereinander in einer langen Reihe auslegen, so würde sich eine Strecke von ca 5,8 Millionen Kilometern ergeben.
Das entspricht etwa ca. 145 Erdumrundungen (der Erdumfang am Äquator liegt bei rund 40.075 km) oder 7mal die Strecke zum Mond und wieder zurück.
Eine sehr, sehr lange Strecke also, die du mit deiner Zunge abfahren könntest. Aber eine Strecke, die sich lohnt, weil es da einige Regionen zu entdecken gibt, die einen echt zum Quietschen bringen und die bei jedem an anderer Stelle besonders intensiv sind.

Umso verwunderlicher ist es für mich, dass es Menschen gibt, die diese Strecke überhauptnicht erkunden und stattdessen einzig mit ihrer Zunge über den Kitzler lecken. Das ist in etwa so, als kaufe man sich einen Porsche und fährt einzig in seiner Garage vor und zurück. So richtig geil ist das nicht. Das würde wohl niemand machen, beim Sex aber schon.


Phantasiereiche Stimulation der Hotspots

Federn und Tücher oder Staubwedel – auch Kunstpelz, also alles um mal von Lippe, Zunge und Finger abzulenken. Auch gerne genommen sind Eiswürfel – weil die einen Kontrapunkt setzen. Kontrapunkt-Stimulation ist besonders geil, weil sie konträren Lustimpuls auslösen. Für noch mehr Kontrapunkte kannst du z.B. Kerzenwachs nehmen. Für sehr experimentierfreudige können wir noch einen Gang hochschalten.

Meine Empfehlung, was bei mir hervorragend funktioniert, ist ein Wartenbergrad.
Bevor du jetzt lange Googeln musst: -hier- findest du meinen Tipp.
Ich kann das jedem nur extrem empfehlen und du kannst mir danken, wenn ihr es mal ausprobiert habt…

Dann können wir noch einen weiteren Gang hochschalten und Sextoys als zusätzlichen Kick integrieren. Einen Analplug und G-Punkt Vibratoren z.B. . Einfach einführen und die Nervenautobahnen mit Zunge oder Wartenbergrad abfahren.

Du erinnerst dich? 5,8 Mio. Kilometer Strecke!
Wenn du das schon etwas beherrschst, bekommst du bereits viele Frauen zum Orgasmus, ohne dich noch gar nicht um Lustpunkte gekümmert zu haben. Das ist dann vollkommen irre, wenn der Partner so zuckend vor Glück vor einem liegt.

Die meisten Frauen, die so etwas erlebt und vom Partner erfahren haben, lecken dann meist Blut und wollen mehr. Das kann man dann noch steigern, indem man etwas in den leichten BDSM Bereich eintaucht.

Zuerst einmal beginnt man damit, einzelne Sinne auszuschalten. Dies erhöht dann nochmals die Empfindlichkeit für Berührungen. Augenbinden als Einstieg, um das Sehen auszuschalten. Handschallen oder Seile, um die Bewegungsfreiheit zu nehmen. Dieses Gefühl, ausgeliefert zu sein, ist ein enormer Multiplikator. Ich empfehle Seile und Bondage.

Sollte das deiner Partnerin gefallen, empfehle ich, langsam die Kontrapunktstimulation zu erhöhen. Also auf Eiswürfel, Kerzenwachs und Wartenbergrad die Impulse zu verschärfen. Das gelingt z.B. durch Clips und Nippelklemmen. Anfangen solltest du aber mit Wäscheklammern.

Wäscheklammern sind immer der ideale Einstieg für derartige SM-Spiele.
Du solltest aber bei den Wäscheklammern darauf achten, dass sie zunächst nicht zu viel Druck ausüben oder zu tief einwirken. Wir wollen keinen neugierigen Neueinsteiger mit zu viel Druck verschrecken. Also meine dringende Empfehlung: nutze diese Wäscheklammern -hier- aus Bambus.
Die sind besser, wenn es feuchter oder spritziger wird, und sie sind kleiner und wirken nicht so massiv. Außerdem passen so mehr herum um die Schamlippen.

Diese setzt du dann auf oder um die Nippel und Brustwarze. Je nach Geschmack deiner Partnerin. Später setzt du diese auch um die Schamlippen und spreizt sie damit etwas auf, so kannst du noch intensiver lecken und lutschen und das Gefühl ist unvergleichbar intensiver als ohne Klammern.
Ich zeige dir später, wo genau um die Schamlippen (nicht direkt auf die Lustpunkte an der Pussy! Dieser andauernde Druck dort würde nämlich den Transfer auf den Knotenpunkten unterbrechen und Schmerzen auslösen, und das wollen wir hier und jetzt auf keinen Fall!)

Um dieses Gefühl des leichten Druckschmerzes noch weiter zu steigern, empfehle ich dann, ins BDSM-Spielzeug einzusteigen. Glaub mir, wenn ich dir sage, dass dieses Wäscheklammer-Spiel wie ein Suchtfaktor funktioniert und dich in einen solchen Strudel zieht.

Wechsle dann langsam und vorsichtig in späteren Sessions von Wäscheklammern zu Nippelklemmen.
Meine Empfehlung sind Nippelklemmen mit einstellbarer Intensität -hier-
und/oder um Abwechslung zu schaffen, Nippelklemmen mit Nippelsauger – extrem anregend -hier-
Deine nächste Station sind dann Paddel, Flogger und Peitschen.
Jetzt kommen wir wie versprochen zum Vulva-Bereich.

Streichle zunächst sanft über den Venushügel. Der Venushügel („Mons Veneris“) ist die kleine Erhebung über dem Schambein, wenige cm über den Schamlippen. Er ist von Natur aus mit Schamhaaren bedeckt und besteht aus Fettgewebe, das das Schambeim polstern soll. Sein Gewebe ist mit den äußeren Schamlippen verbunden – ein Grund für die hohe Sensibilität.

Du könntest mit dem Zeigefinger und Daumen zärtlich an den äußeren Schamlippen ziehen und diese leicht massieren. Nutze danach deinen Mund und sauge ein wenig an den inneren Schamlippen. Fahre zwischen den Schamlippen mit der Zunge sanft entlang und blättere sie vorsichtig auf. So erweckst du ihre Klitoris, die sicherlich vor Erregung anschwellen wird, zum Leben. Viele Frauen empfinden die gleichzeitige Penetration der Vagina mit den Fingern als besonders erregend.





Lustpunkt, Lustpunkte, Hotspot, Pussy
Lustpunkte und Hotspots der Pussy


Die Hotspots und Lustpunkte an und in der Pussy

Lass dich nicht verwirren von all den technischen Bezeichnungen wie G-Punkt, A-Punkt, U-Punkt oder CUV-Zone???!! Alles kein Hexenwerk. Es sind die empfindsamsten Lustpunkte einer Frau, und je nach Individuum reagiert sie auf das eine mehr oder weniger. Lass dich von diesen „technischen“ Lust-Punkten zunächst mal nicht irritieren. Zu den Beschreibungen der Punkte kommen wir noch genauer.

Die Klitoris (auch Kitzler, Clit, Lotusblume oder C-Punkt) ist die heißeste Lustzone der Frau. Die Spitze des Kitzlers befindet sich dort, wo die inneren Vulvalippen zusammenlaufen. Bei vielen Frauen ist sie von einer Vorhaut bedeckt, kommt jedoch zum Vorschein, sobald die Erregung größer wird. Es besitzt ca. 8000 Nervenendungen – übrigens doppelt so viele wie ein Penis. Zwei zwiebelförmige Schwellkörper und zwei darüberliegende Kitzlerschenkel ragen noch etwa 10 cm entlang der Schamlippen in den Körper hinein.

Die Lustpunkte zur Ekstase

Fangen wir mal mit den besonderen, reizbaren Lustpunkten an, mit denen du eine Frau so richtig wuschig machen kannst.
Und wenn ich „wuschig“ sage, dann meine ich natürlich richtig geil. Also geil bis zum Höhepunkt, stimuliert bis alles bebt.

Als Lustpunkte bezeichne ich all jene Stellen, die auch als Hotspots bekannt sind und meist in und um die Pussy liegen.
Aufgrund der vielen Bezeichnungen lass dich bitte nicht verwirren oder ins Bockshorn jagen. Das ist alles ganz einfach, wenn man weiß, wo sie sind und wie man sie aktiviert.




Der C-Punkt

Der C-Punkt ist wohl der offensichtlichste Lustpunkt und wird der Klitoris zugeordnet. Gemeint ist hier primär der äußere Teil der Klitoris, also die Klitorisspitze. Klitoris, Clit, Perle, Lustperle usw. Wie auch immer du es nennst.

Die Klitoris kann extrem anschwellen. Man kann das tatsächlich mit einem kleinen Penis vergleichen, sie verhält sich fast identisch.
Sie kann sogar künstlich extrem anwachsen. Das nennt sich dann „Hypertrophie“, zum Beispiel, wenn dem Körper männliche Hormone zugeführt werden, etwa beim Doping oder infolge eines genetischen Symptomenkomplexes.

Was viele nicht wissen: Die eigentliche Klitoris ist deutlich größer und durchzieht große Teile der Vulva. Das gesamte Organ ist ein Schwellkörper, der sich bei Erregung mit Blut füllt und bis auf die doppelte Größe anwachsen kann. Dadurch steigt der Druck auf die Schleimhäute, auf die weibliche Prostata und auf die Vagina.

Und genau diese Anschwellung sorgt für diese besondere Lust, die man durch Streicheln, Reibung, Lecken usw. noch massiv verstärken kann. Dabei kommt es immer auf Timing, Intensität und Rhythmus an. Nicht auf eintöniges Drauf-rum-Rubbeln wie ein schlecht programmierter Staubsauger. Das sollte man lassen.

Am besten lässt du dir von deiner Partnerin zeigen, wie sie es mag, welchen Rhythmus und welche Intensität sie bevorzugt.

Einige Frauen lieben es, wenn die Klitoris gezielt geleckt wird. Andere finden dies wiederum zu intensiv und mögen es eher, wenn du deine Zunge um den Kitzler kreisen lässt. Wieder andere stehen darauf, dass du etwas saugst. Einige Frauen bevorzugen es, wenn du mit deiner flachen Zunge auf ihre Klitoris drückst und pochst. Leichte, sanfte Schläge wirken hier manchmal Wunder. Probier einfach etwas herum, welche Spielart besonders ankommt. Wichtig ist auch den Rhythmus zu wechseln oder auch mal ganz aufzuhören, alles beobachten und dann weiter machen. Monotone, gleichbleibende und penetrante, zu massive Einwirkung ist hier ein Lustkiller.


Pussy lecken mal richtig ein Cunnilingus Leck-Tutorial
Lustpunkte Hotspots Pussy lecken


Falls deine Partnerin auf anale Spiele steht, kannst du deinen Mund nach der vaginalen Stimulation auch noch ein wenig tiefer wandern lassen und ihr Poloch in Angriff nehmen. Beim Rimming werden die empfindlichen Nerven des Analbereichs stimuliert. Dies löst bei einigen Frauen extreme Lustgefühle aus!


Der G-Punkt

Der G-Punkt, die Gräfenberg-Zone, der G-Spot oder auch der Göttinnen-Punkt, hat etwa zwei Zentimeter Durchmesser. Sein Drüsengewebe produziert bei Stimulation Sekrete und kann infolgedessen zur weiblichen Ejakulation führen.

Dieser Punkt liegt etwa fünf Zentimeter vom Scheideneingang entfernt und gehört zu den sagenumwobensten Lustzonen überhaupt. Deshalb trägt er auch so viele Namen. Manche rätseln bis heute, ob und wo es ihn gibt und wie man ihn findet.

Ich kann dir nur sagen: Er ist da. Und man kann ihn ertasten.

… ja, wirklich.


Der G-Punkt ist eigentlich kein Punkt und auch kein Schalter, wie bei einem Flipperautomaten, auf den man drückt und zack ist der Orgasmus da.
Die meisten haben auch eine völlig falsche Vorstellung von dieser Lustregion und meinen, dass ein Orgasmus zwingend mit dem G-Punkt zusammen hängt.
Vornehmlich Männer denken, wenn ihre Partnerin zum Höhepunkt kommt, werden sie schon mehr oder weniger diesen G-Punkt erwischt und stimuliert haben weil sonst hätte sie ja keinen Orgasmus.
Das ist eine völlig falsche Vorstellung. Es gibt Millionen Frauen, die jeden Tag zum Orgasmus kommen und noch nie eine Stimulation über ihren G-Punkt erfahren haben. Genauso wie Männer jeden Tag abspritzen, ohne dass sie einen Prostataorgasmus hatten.
Vielleicht auch noch nie erfahren haben, dass es so etwas überhaupt gibt.

Also diese Lustzone (der G-Punkt) befindet sich einige Zentimeter hinter dem Scheideneingang, bauchseitig.

Lustregionen und Lustzonen einer Frau, Zeichnung A-Punkt, G-Punkt
Ich habe Dir mal eine genaue Landkarte gezeichnet, damit Du ihn auch im Dunkeln findest.
Lass Dich nicht verwirren da sind noch andere Punkte, wie der A-Punkt usw. eingezeichnet, aber das erzähle ich in einer anderen Geschichte



Wenn Du da mit dem Finger vorsichtig hineingleitest und etwas tastest, kannst Du diese Lustregion fühlen. Diese Region fühlt sich etwas erhaben, körnig und gefurcht an. Etwa wie die Struktur einer Walnuss und unterscheidet sich extrem von der sonst sehr glatten und weichen Haut in der Vagina. Diese Lustzone liegt inmitten dieses oben beschriebene Drüsen-Gewebes, darum ist es rauer, mit dieser geriffelte Struktur. Diese Lustregion hat ungefähr die Grüße einer Euro-Münze. Bei mir ist das so, wohingegen sie bei Sylvie etwas größer ist und bei Tatjana etwas kleiner.

Übrigens, ein guter Bekannter von mir, hat hartnäckig behauptet, da würde etwas stehen und man könne es lesen, wenn man Blindenschrift beherrscht und entziffern kann.
Ob das nun ein Scherz oder ein echt origineller Anmachspruch war, wer weiß das schon.
Zumindest hatte er damit bei nicht wenigen Damen Erfolg, die ihn tatsächlich bei sich tasten und lesen ließen.

Also wenn Du diese Region ertastest, dann kannst Du sie leicht durch gezieltes Streicheln, Reibung, Vibration und Druck bespielen. Manche Frauen, wie ich zum Beispiel, mögen gerne etwas mehr Druck, andere möchte sanfte Berührungen und nur kreisende Bewegungen, das variiert sehr individuell. Wenn Du da spielst, mit Deinem Finger, beobachte Deine Partnerin einfach genau. Du spürst dann, wenn sie ihre Beine wohlig spreizt, was ihr am besten gefällt. Genau das machst Du dann einfach weiter.


Wo ist der G-Punkt ?

So findest Du den G-Punkt / G-Zone einer Frau zielsicher

Für viele Frauen ist diese sexuelle Lust, die durch die Berührung ihrer G-Punkt Lustregion entsteht, erst einmal ungewohnt und neu. Wenn sie es zuvor so noch nicht so intensiv erlebt hatte. Es bedarf darum einer vorsichtigen Erkundung und Eingewöhnung. Das ist genauso wie bei einem Mann, der noch nie eine Prostatastimulation erfahren hat. Dem rammt man auch nicht gleich sämtliche Finger in den Po, sondern geht das sehr behutsam an. Zunächst ist er etwas irritiert, wenn er erstmals meinen Finger im Arsch spürt und es fühlt sich zunächst etwas fremd und ungewohnt an. Er zuckt, dreht sich weg, doch nach einiger Zeit, gluckst und lächelt er nur noch glückselig.

Doch zurück zur Frau. Um die Lust am G-Punkt zu steigern, hilft es, diese mit der gewohnten Lust an der Klitoris zu kombinieren. Du machst dafür eine „Komm-her“-Bewegung mit Zeigefinger und/oder Mittelfinger in ihr an der G-Zone und gleichzeitig lässt Du Deinen Daumen auf ihrer Perle kreisen.
Ganz sanft und rhythmisch.

Was dabei besonders hilfreich ist, ist ein Spielzeug, dass zumeist in lesbischen Partnerschaften zum Einsatz kommt.

Mein absoluter Tipp auch für Hetero-Paare.
Ein Lustfinger oder Lusthandschuh. – Genannt „Finger-Kitzler“
Hier der Amazon-Link
Ich sage Dir, wenn Du damit deine Frau/Partnerin mal überrascht und länger bespielst, wird sie gewiss irre vor Lust und wahrscheinlich etwas süchtig danach! Ich kann den Finger-Kitzler nur empfehlen, übrigens nicht nur für Bi-Spiele unter Frauen auch für Hetero-Paare!

Während Du sie nun so bespielst und ihre Lustregion stimulierst (mit oder ohne Finger-Kitzler), füllt sich dieser Drüsenschwamm mit Gewebsflüssigkeit. Du kannst das leicht fühlen, wie diese G-Zone größer wird und an Volumen gewinnt. Bei weiterem Lustaufbau folgt ein heftiger Orgasmus und unmittelbar, mit dem Höhepunkt, fliesst das Ejakulat über den Blasenschließmuskel und die Skene-Drüsen nach außen.

An dieser Stelle möchte ich kurz etwas erwähnen, was sicher viele unter euch nicht wissen. Es gibt so etwas wie eine G-Punkt Unterspritzung, wo genau in den Bereich dieser Lustregion, Hyaluron oder Eigenfett gespritzt werden, um der G-Punkt Region mehr Volumen zu geben. Dadurch kann die Reibung beim Geschlechtsverkehr oder anderer Stimulation verstärkt und das Lustempfinden deutlich gesteigert werden. Also ich kenne eine Frau, die das hat machen lassen und inzwischen ziemlich schnell zum Orgasmus kommt.

Mehr Details und Infos über und um den G-Punkt / G-Spot findest du in meinem Beitrag -hier-

Der A-Punkt

Der nächste Lustpunkt ist schon etwas anspruchsvoller zu finden, weil er tiefer in der Pussy liegt: der A-Punkt, auch liebevoll „Ahhhhhh-Punkt“ genannt.

Er wird auch als Deep Spot bezeichnet, weil er eben verdammt tief liegt. Und wenn ein entsprechend langer Schwanz besonders tief und heftig in die Möse hämmert, dann hat dieser Punkt auch ordentlich was zu tun.

A-Punkt heißt er übrigens wegen seiner sperrigen medizinischen Bezeichnung „Anterior Fornix Erogenous Zone“, weshalb er auch manchmal AFE-Zone genannt wird. Entdeckt wurde er 2003 vom Gynäkologen Chua Chee Ann, was du dir aber wirklich nicht merken musst.

Erreichst du diesen Punkt, dann kurbelt er die Produktion des Vaginalsekrets massiv an. Frauen werden dadurch extrem nass. Die Stimulation dieser Zone erhöht die körpereigene Lubrikation über die Bartholinischen Drüsen.

Wichtig für die Stimulation des Ahhh-Punktes ist, wie bereits erwähnt, eine besonders tiefe Penetration. Alle Sexstellungen, bei denen du tief in sie eindringst und mit dem Penis die obere Vaginalwand erreichst, sind ideal. Doggy, Reiterstellung, all die Stellungen, die Frauen besonders lieben. Jetzt weißt du auch, warum – natürlich, wenn du entsprechend bestückt bist. Mit einem Micropenis wird das natürlich nüscht.

Natürlich funktioniert das auch mit Toys. Es gibt spezielle A-Punkt-Dildos. Kleiner Tipp: einfach nach den Langen suchen.

Wenn du dich mit den Fingern auf die Suche machst, sollte deine Partnerin auf dem Rücken liegen und die Beine stark anwinkeln. Du kannst dann versuchen, mit dem Mittelfinger tief in sie einzudringen. Am besten weitest du sie vorher sanft und schiebst auch etwas mit der Hand nach, denn Deep Spot heißt nicht umsonst Deep Spot. Dein Finger sollte nach oben in Richtung Bauchdecke drücken.

Ich garantiere dir: Dieser Punkt ist schwer zu finden, und du wirst ihn nur über das Feedback deiner Partnerin entdecken. Du wirst erstaunt sein, wie tief du eintauchen musst.

Glaub mir, alle Anstrengung und jeder Forschergeist zahlen sich aus. Der A-Punkt ist ein absoluter Mega-Lustpunkt, der zu heftigen Orgasmen und auch zu multiplen Orgasmen führen kann. Aus meiner Sicht auch der Hauptgrund, warum sich manche Damen unbedingt große Schwänze wünschen, die tief in ihnen dieses Lustzentrum stimulieren.


Der U-Punkt

Ich hoffe, du bist noch am Ball bei den ganzen Punkten C, G, A usw.
Denn es gibt noch ein weiteres Lustzentrum, über das es sich zu sprechen lohnt: den U-Punkt.

Dieser Bereich wird auch als Urethra bezeichnet, daher der Name. Er liegt am Ausgang der Harnröhre, also über der Vaginalöffnung und unter der Klitoris. Genau genommen ist es dieses kleine Stückchen Gewebe zwischen Klitoris und Vaginaleingang.

Dort befindet sich ein kleines Schwellgewebe, das den Harnröhrenausgang umschließt, ein winziges Löchlein in der Mitte. Dieses Gewebe ist extrem sensibel, weil hier unfassbar viele Nervenenden zusammenlaufen.

Gerade deshalb musst du hier sehr, sehr behutsam vorgehen. Sanfter Druck, langsame kreisende Bewegungen und bitte nur mit nassem Finger oder Zunge. Viel, viel Gleitgel verwenden. Wie bereits erwähnt diese Fläche ist extrem sensibel und nicht umsonst ein Lust-Multiplikator.

Kleiner Geheimtipp: Dieser U-Punkt wird meist erst durch die ersten Wogen Richtung Orgasmus so richtig aktiviert. Die U-Punkt-Stimulation ist quasi das Finalefurioso.

Der Punkt ist auch deshalb so hochsensibel, weil dieses Gewebe direkt mit der weiblichen Prostata verbunden ist. Wer von euch Kerlen schon mal einen Prostataorgasmus hatte, weiß ziemlich genau, wovon ich rede.

Du spielst deine Partnerin also über die anderen Punkte langsam zum Höhepunkt, und dann musst du diesen U-Punkt wie einen Turbo verstehen. Kurz vor dem Orgasmus explodieren hier die Nervenbahnen regelrecht. Zündest du diesen Turbo dann noch gezielt, vervielfacht sich der Orgasmus in einer Art Explosion, die man nicht mehr vergisst.

Viele Frauen kennen dieses Gefühl nicht oder haben es noch nie erlebt. Aber glaub mir: Wenn du derjenige bist, der ihnen das zeigt, dann Prost Mahlzeit.

Wichtig ist hier allerdings Hygiene. Hände waschen, Toys gründlich reinigen. Gerade wegen der Anfälligkeit für Harnwegsinfektionen solltest du hier besonders sauber arbeiten.



Der CUV-Punkt / CUV-Komplex



Der CUV-Punkt ist eigentlich kein einzelner kleiner Lustpunkt, sondern eine Kombiregion. Und wenn man die richtig stimuliert, löst das mit die heftigsten Reaktionen aus, die der weibliche Körper zu bieten hat.

Nicht umsonst wird dieser Bereich in manchen Magazinen als „neuer G-Punkt“ bezeichnet, auch wenn das natürlich Quatsch ist. Er ersetzt nichts, er kombiniert nur. Aber Schlagzeilen treiben eben immer gerne eine neue Sau durchs Dorf.

Kategorisiert wurde dieses Areal tatsächlich erst 2014 von einem Forscherteam einer Universität in Rom, die eigentlich den G-Punkt genauer untersuchen wollten. Stattdessen entdeckten sie diesen Komplex, also das gezielte Zusammenspiel mehrerer Lustpunkte.

Gemeint ist die gleichzeitige Stimulation von Klitoris (C-Punkt), U-Punkt und der Vaginalwand. Daher die Bezeichnung Clito-Urethro-Vaginal-Complex, kurz CUV, weil sich das sonst niemand merken könnte.

Eigentlich spricht man hier weniger von einem Lustpunkt oder Hotspot als mehr von einem Lustareal. Wenn du diese Region aber beherrschst, sind extreme Orgasmen praktisch garantiert. Das sage ich nicht aus der Luft gegriffen, sondern weil ich dazu Studien gelesen und es schlicht selbst ausprobiert habe.

Bei Männern ist das alles vergleichsweise simpel. Steifer Schwanz, sichtbar, alles logisch und relativ überschaubar. Bei Frauen ist es das gezielte, rhythmische Zusammenspiel, das Orgasmen nicht nur auslöst, sondern explodieren lässt. Und genau das ist für viele Männer schwer zu begreifen. Die können sich das meistens nicht vorstellen, wie unterschiedlich Orgasmen sein können, wie das explodieren kann und vollends aus dem Ruder läuft und alle Lichter in dir ausknipst. Es ist wie Wellen, die sich höher und größer aufbauen, und wenn du das als Frau noch nie erlebt hast, dann rafft es dich dahin, wenn du es plötzlich erfährst, erlebst und entdeckst.

Unglücklicherweise konzentrieren sich die meisten Männer nur auf den C-Punkt also die Klitoris oder wenn sie etwas erfahrener sind, vielleicht noch auf den G-Punkt. Gleiches gilt übrigens auch für viele Frauen, die nicht ahnen, welche Lust-Explosionen da in ihnen lauern.
Also um das zusammenfassen zu erklären, wenn du bei diesem CUV-Lust-Kombi Komplex mindestens die Punkte um die Klitoris C-Punkt in Einbeziehung des U-Punkts (hier ganz vorsichtig, weil extrem empfindlich). Wenn du dann noch gleichzeitig die Vaginalwand mit deiner Hand stimulierst, hast du eine Rakete entdeckt, die du dir jetzt vielleicht bislang nicht vorstellen kannst.

Wenn du dir das jetzt aber mal vornimmst, das zu entdecken und mit deiner Partnerin spielst, dann verspreche ich dir, sie wird dich hinterher fragen, woher du das kannst. Ganz sicher!


Der P-Punkt oder auch PS-Punkt

Der P-Punkt, auch PS-Punkt genannt, ist definitiv etwas für Fortgeschrittene. Ich beschreibe ihn trotzdem der Vollständigkeit halber.

Wie der A-Punkt ist auch der P-Punkt ein Deep Spot und liegt entsprechend tief in der Pussy verborgen. Er lässt sich nur mit sehr großen Schwänzen, langen Dildos, intensivem Fisting oder auch durch Analverkehr stimulieren.

Viele ahnen seine Existenz erst, wenn sie sich fragen, warum tiefe, intensive Penetration oder ein Arschfick plötzlich ganz andere Reaktionen auslöst. Dann kannst du ziemlich sicher sein, dass dieser PS-Punkt mit im Spiel war, oft in Kombination mit dem A-Punkt.

Der P-Punkt liegt auf der Rückseite der Zervix, also zwischen Uterus und Rücken. Bei Erregung füllt er sich extrem mit Blut, ähnlich wie ein Schwellkörper. Um den Lustpunkt P-Punkt zu erreichen, musst du dich gewissermaßen an der oberen Vaginalwand (also wenn die Frau auf dem Rücken liegt, das oben) entlang arbeiten. Am G-Punkt vorbei, immer tiefer eintauchen bis über den A-Punkt und dann noch eine kleine Fingerkuppe weiter bis zum Uterus, in dem kleinen Grübchen zwischen dem Ausgang der Zervix. Während sich der A-Punkt zwischen Bauchdecke und Gebärmutterhals (Zervix) befindet, liegt der P-Punkt zwischen Uterus und Rücken, also am hintersten Zipfel..
Das klingt jetzt etwas theoretisch, aber man kann diesen Punkt tatsächlich fühlen, denn er schwillt bei Erregung extrem an.

Die Stimulation dieses Punktes verlängert Orgasmen massiv. Statt einer kurzen Explosion fühlt es sich eher an wie ein Feuerwerk, das minutenlang im Kopf abläuft.
Dafür gibt es spezielle Y-Dildos, die gleichzeitig G- und P-Punkt stimulieren und genau dieses Feuerwerk auslösen sollen.



Multiple Orgasmen

Zum Schluss noch ein Wort zu multiplen Orgasmen, weil das thematisch perfekt hierher passt. Mit dem Wissen über Lustpunkte, Hotspots, erogene Zonen und Lustareale hast du im Prinzip das komplette Werkzeug dafür in der Hand.

Die Meinungen darüber sind allerdings gespalten.
Ich kenne Frauen, die mir ständig von multiplen Orgasmen berichten, vorwiegend dann, wenn ein neuer Liebhaber im Spiel ist. Neue Besen kehren eben gut. Manchmal wird das auch gerne einem Ex um die Ohren gehauen. „Mit meinem neuen Freund erlebe ich endlich multiple Orgasmen.“ Zack rumms, das hat gesessen.

Andere Frauen halten multiple Orgasmen dagegen für ungefähr so real wie den Yeti, den Wolpertinger oder Bigfoot. Jeder kennt sie, hat schonmal was darüber gelesen oder von einem gehört der jemanden kennt der es erlebt hat.
Du weisst was ich meine.

Also was steckt wirklich hinter Multiplen Orgasmen? Gibt es die wirklich, fühlen die sich so anders an und muss die jeder erlebt haben und wie klappt das?

Also, ich kann dir sagen, es gibt sie. Allerdings können nur Frauen multiple Orgasmen erreichen. Theoretisch geht das bei Männern zwar auch, aber das ist ein anderes langes Thema.
Es gibt zahlreiche Studien darüber, bei denen die Quote immer so zwischen 45% bis 48% liegt wo Frauen angeben, schon mal multiple Orgasmen erlebt zu haben. Also 50/50.
Die meisten Frauen erleben Multiple-Orgasmen nur bei der Masturbation, (ich z.B. in der Badewanne wenn ich sehr ausführlich mit mir spiele) manche aber auch vollkommen unvorbereitet bei speziellen Sportübungen. Hier Stichwort Fahrradsattel war das mal bei mir. Bei Männern steht der Samenerguss Multiplen Orgasmen im Weg.
Das bedeutet schlicht, sobald sie abspritzen, brauchen sie einfach zwangsläufig diese 30 Minuten der Aufladphase. Bleibt der Samenerguss aber aus, es gibt da gewisse Techniken oder Veranlagungen, dann ist es möglich.

Eine Anleitung zu multiplen Orgasmen

Bei Frauen ist es so, wenn sie multiple Orgasmen erreichen möchten, dann müssen sich diese Wellen der Ekstase aufbauen, wie ich das nun mehrfach beschrieben habe. Das ist ein ganz spezielles Timing und ein ganz besonderer Rhytmus in den man sich fallen lassen muss. Man spürt das dann, wie diese Wogen immer höher schlagen. Dann fühlt man wie der Höhepunkt kommt, alles zuckt usw. und dann musst du unbedingt in diesem Rhythmus bleiben und weiter machen. Genau das, was hier in der Theorie so einfach klingt, ist enorm schwierig. Weil du ebendieses Zucken und Schütteln hast und zwangsläufig aus dem Rhythmus geworfen wirst. Wenn du einmal raus bist, dann ist es nicht mehr zu erreichen, weil du eben dann auch in diese Erholungs- und Abkühlphase gleitest, wo sich alles extrem heftig und intensiv bis schmerzhaft anfühlt und du eine Pause benötigst.

Darum teilt man den Orgasmus einer Frau auch in zwei Typen ein und es ist wichtig zu wissen, was, wie, welcher.

Zwei Orgasmustypen: der Peak-Typ und der Plateau-Typ.

Der Peak-Typ

Zunächst einmal der Peak-Typ .
Hier tritt der Orgasmus relativ plötzlich und unmittelbar ein und wird auch extrem heftig empfunden. Also mit all dem lauten Stöhnen, Kreischen und Zucken. Du weißt, was ich meine. Danach fällt die Erregung schnell ab, du fühlst dich erleichtert und befreit und du hast zunächst wenig Lust auf weitere Action, bis sich wieder eine weitere Welle irgendwann später erneut aufbaut.
Wenn du in diesem Peak-Typ gewissermaßen einen Orgasmus-Peak hattest, ist es sehr, sehr schwer bis unmöglich, in Multiple Orgasmen hineinzukommen.
Du hattest deine Befriedigung – alles ok.

Der Plateau-Typ

Dann gibt es den Plateau-Typ.
Hier baut sich der Höhepunkt langsam auf. Diese Wellen, von denen ich sprach, die in der Intensität, wenn der Rhythmus und Timing stimmen, immer stärker werden.
Darum ist es auch unmöglich zu sagen, wann hier ein Orgasmus stattfindet.
Die nächste Welle ist schon im Anmarsch und wenn alles passt, wird die dann noch heftiger als die zuvor usw. Also beim Plateau-Typ sind die Voraussetzungen für einen multiplen Orgasmus ausgezeichnet. Der Rhythmus und das langsame Aufbauen machen den Unterschied.

Meine Tipps, wie du diese Wellenbewegung in Schwung bekommst

Du solltest versuchen, wenn es auf den ersten Peak zugeht, das Tempo zu wechseln und nach deinem ersten Peak etwas langsamer weiterzumachen. Ruhigere, zärtlichere Bewegungen halten dich auf Spannung, lass die Impulse aber nicht abreißen.
Du könntest auch, während sich die Wellen aufbauen, die Stellung wechseln. Unterschiedliche Stellungen sprechen einfach unterschiedliche Lustzonen an.
Natürlich, wenn du einen Partner hast, der mehr Lustzonen kennt als nur die Klitoris, dann klappt das auch mit dem Wechsel. Hier kommt es natürlich auch etwas auf das Stehvermögen deines Partners an. Wenn der sein Pulver aber gleich verballert, ist natürlich erst mal sense.

So reden wir mal Tacheles und ich beschreibe dir jetzt mal, wieso multiple Orgasmen nur möglich sind, wenn du einen Sexgott im Bett hast andernfalls musst es dir eben selbst besorgen, das ginge auch.
Der Schlüssel zu Multiplen-Orgasmen ist eben die Variation und das Timing um einzelne Wellen abzufedern und neu zu entfachen. Um diese Variation hinzubekommen, musst du aber zwingend die Lustpunkte und die unterschiedlichen erogenen Zonen kennen. Sind wir mal ganz offen, der normale 08/15 Standardmann von der Stange weiß doch lediglich, wo deine Klitoris ist und bestenfalls hat er mal was vom G-Punkt gehört. Da rubbelt er dann auch wild drauf herum wie ein Teufelsgeiger.
Allerdings sind bei den meisten (um nicht zu sagen bei allen Frauen), wenn es über den ersten Peak also hinter die erste Welle kommt, durch den anbahnenden Orgasmus – die Klitoris (C-Punkt) als auch G-Punkt und auch A-Punkt „ausgereizt“.

Das ist anatomisch einfach so. Dann weiter nur auf dieser Stelle herumklimpern ist absolut kontraproduktiv und erreicht zwangsläufig genau das Gegenteil. Ein kurzer Schmerzimpuls wegen Überreizung und zack-bumm, Ende Gelände.
Adieu Welle und Ciao multipler Orgasmus. Du findest dann nicht mehr rein.

Wenn du aber einen Partner hast, der sich auskennt, das weiß und dann auch spürt, wie du in diese Welle kommst, dann wird er auf andere Lustpunkte ausweichen, die noch nicht überreizt sind. So kann er dich leicht in die nächste Welle kitzeln, streicheln, was auch immer. Die Variation ist der Schlüssel. Sich die anderen Lustpunkte offenzuhalten.

Mein abschließender Tipp wäre, erzwingt nichts. Habt Spaß und Freude, den anderen zu erkunden und ihm Freude zu bereiten.
Es bringt nichts, verbissen ans Werk zu gehen.

Wenn Du mehr über und zum Multiplen Oragsmus wissen möchtest, habe ich hier noch einen ganz speziellen Beitrag geschrieben mit allen Details und Hintergründen zum Multiplen Orgasmus -hier-


Manchen Frauen genügt es auch, mit ihrem Partner zusammen zum Orgasmus zu kommen, ein Peak und fertig aus. Mehr muss dann auch nicht.

Habt einfach Spaß bei allem, was ihr macht, und behaltet die Neugier, das macht das Leben aufregend. Alles andere ist Beifang.

Kim






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